Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the photo-gallery domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /www/htdocs/w005f88a/grosty/wp-includes/functions.php on line 6260

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /www/htdocs/w005f88a/grosty/wp-includes/functions.php:6260) in /www/htdocs/w005f88a/grosty/wp-includes/feed-rss2.php on line 8
Wordpress – Digitale Schule im 21. Jahrhundert https://grosty.de Martina Grosty Sun, 10 Jul 2022 11:36:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Twitter sperrt Blogger https://grosty.de/2021/02/10/twitter-sperrt-blogger/ Wed, 10 Feb 2021 15:24:12 +0000 https://grosty.de/?p=4237 Weiterlesen →]]> In der Presse wirbt Twitter damit, jeden eine freie Meinungsäußerung zugestehen zu wollen.

Seitdem dem Sommer 2020 treten bei mir des Öfteren Probleme mit Twitter auf. Zu 95% kommt es zu einem Timeout bzw. gar keinem Seitenaufbau, Mitteilungen kann ich zum großen Teil genauso wenig wie Direktnachrichten lesen. Es ist bei mir unabhängig davon ob ich im 2,4 und 5Ghz-Frequenzband Twitter nutzen möchte. Es betrifft nicht nur meinen Laptop, sondern sämtliche EDV- Geräte.

Lediglich mit meinem Handy kann ich Twitter problemlos aufrufen. Damit schließe ich eine Fehlfunktion von Twitter oder einen Einfluss meines Providers aus.

Wie man bei einer einfachen Google Recherche unter folgendem Link sehen kann, betrifft dieses Problem nicht nur mich.

Es ist erschreckend, wie viele langjährige Twitter Nutzer diese Sozial Media Plattform verlassen haben. Ich selber habe zahlreiche Follower aus der Türkei, Österreich, Jordanien und dem Arabisch Sprachigen Raum verloren. Es handelt sich hierbei um Kollegen mit denen ich Schulprojekte geplant habe, bzw. die im DAF Bereich (Deutsch als Fremdsprache) unterrichtet haben. Im Rahmen der DSGVO veröffentliche ich hier keine Namen, ich denke die Personen erkennen sich beim Lesen wieder.

Leider bloggen die wenigsten von ihnen und haben so keine Möglichkeit, außer in diversen Foren, ihrem Unmut kund zu tun.

Eine Anfrage bei Twitter ist fast unmöglich. Im Internet fand ich nach längerer Recherche eine Telefonnummer zum  @TwitterSupport.

Im Dezember 2020 wurden die Einschränkungen bzw. im Durchschnitt 12 Stunden Sperrungen zu einem Dauerproblem. Das führte zu einem längeren SMS – Wechsel, den ich dem Leser nicht vorenthalten möchte.

  1

Abbildung 1: Twitter Meldungen und Kontakt mit @TwitterSupport über SMS

Die Konfiguration unseres Netzwerkes läuft seit mehreren Jahren stabil, es traten niemals Probleme auf. Erst seit dem Sommer 2020 habe ich Probleme.

Meine letzte SMS enthielt einen Link zu meinem Blog, damit der Twitter Support mein Profilbild bei Twitter mit meinem Profilbild auf meinem Blog vergleichen kann. Ich hoffe es hat ihnen gefallen. ?

Damit man sich einen Eindruck verschaffen kann, wie meine Tätigkeiten auf Twitter aussehen, habe ich ein kurzes Video erstellt, welches unter folgendem Link aufrufbar ist.

Die Antworten vom @TwitterSupport setzt mich in Erstaunen. Ich bin keine frustrierte Hausfrau, ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Kontakte über Twitter geknüpft und daraus resultierend zahlreich Jobangebote, das heißt im Klartext jede Twitter Sperrung kostet mich Geld, welches mir keiner ersetzt. ?

Es ersetzt mich des Weiteren in Erstaunen nach welchen Regeln Twitter die blauen Häkchen verteilt. Diktatoren der USA, Türkei, Brasilien und weitere werden ebenso eine Sozial Media Plattform geboten, wie Corona Leugner, Maskenverweigerern. Es wird wenig / gar nichts gegen Hatespeech, Fake News, Cyber-Crooming etc. getan.

Ganz offensichtlich funktioniert die KI (Künstliche Intelligenz) mit all ihren Algorithmen nicht.

Ich habe mich bei dieser Form der Kritik bewusst für das Stilmittel der Ironie entschieden. Dem Leser dürfte die dahinterstehende Kritik bewusst sein.

Wie man auf dem Screenshot erkennen kann, wurde mein Twitter Account bereit fünf Mal gesperrt.

Abbildung 1. E-Mail Wechsel mit einem Bekannten von Twitter

Selbst wenn mein Twitter Account nach ein bis zwei Tagen wieder geöffnet ist, kann ich nur bedingt folgen oder liken.

Abbildung 2: Mein Beitrag auf YouTube

Abbildung 3: Ausschnitte meiner Twitter Aktivitäten

Das Video kann man unter folgendem Link betrachten.

Abbildung 4: Ausschnitte meiner Twitter Aktivitäten

Abbildung 5:Ausschnitte meiner Twitter Aktivitäten

Es ist mir unverständlich, jahrelang hat Twitter es zugelassen, dass Persönlichkeiten
wie die Herren Trump, Erdogan, Bolsonaro, Orban alle möglichen #FakeNews verbreiten
konnten. Das war für Twitter vollkommen normal und wurde mit der Redefreiheit begründet.
Normale Blogger werden dafür gesperrt.

Ich hätte niemals vermutet, dass mir #Facebook, #Instagram und #WhatsApp mal sympathisch werden würden.

 

 

 

Diese E-Mail hätten sie sich sparen können, da mein Account gesperrt ist kann ich die
Zwei-Faktor-Authenfizierung nicht einschalten. Dort arbeiten Kommiker.
Ich habe die E-Mail freundlich beanwortet.

 

#Berlin #Tiergarten #LockDown #HomeOffice #School #StayAtHome @SenBJF @RegBerlin #twlz #DSGVO #Informatik #KI @TwitterDE @TwitterSupport @TwitterSafety #Apps @Havenlust

#Informatics @beerenstark @kiepling @kitzinger #copyright reform & upload filter as of 03.02.2021 – Tip for schools

 https://kurzelinks.de/aez0

@EskenSaskia @beerenstark @katarinabarley @UlrichKelber  #copyrightreform & #Uploadfilter

Wie Fotos dem nächst aussehen, wenn die Urheberrechtsreform im Bundestag verabschiedet wird sieht man an diesem Beispielfoto.

Abbildung 14: Beispielfoto

Quelle:

1 Twitter Meldungen und Kontakt mit @TwitterSupport über SMS. Online verfügbar unter https://flic.kr/p/2kmMnJX, zuletzt geprüft am 29.12.2020.

 

 

 

]]>
Wikimeadia/Wikipedia -Tipp für Schulen https://grosty.de/2020/08/04/wikimeadia-wikipedia-tipp-fuer-schulen/ Tue, 04 Aug 2020 04:40:12 +0000 https://grosty.de/?p=3977 Weiterlesen →]]> Ich veröffentliche zahlreiche Fotos auf den Seiten von Wikimeadia/Wikipedia.

Wikipedia Eintrag

Abbildung 1: Wikipedia Konto

Ich unterrichte im Rahmen de eEducation Masterplanes in zahlreichen Berliner Schulen
Lehrer zum Thema Urheberrecht.

In der vierten Klasse müssen Berliner Schüler die sogenannte Radfahrprüfung ablegen.

Ich spreche die Kollegen an und frage sie, ob sie ein Smartphone dabeihaben.

Abbildung 1: Wikipedia Konto

Ich erkläre ihnen, dass das ein „Schweizer Taschenmesser“ wäre.

Abbildung 2: Wikipedia Konto

Lisa Rosa hat in diesem Zusammenhang von einem „Kulturzugangsgerät“ gesprochen.

Bob Blume hat den Begriff „Weltaneignungsassistent“ geprägt.

Quelle:
https://grosty.de

]]>
Blogparade von Bob Blume „Zeitgemäßes Lernen konkret #lernparade“ – Lernen muss gewollt sein https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/ https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/#comments Sun, 17 Nov 2019 11:16:58 +0000 https://grosty.de/?p=3736 Weiterlesen →]]> Bob Blume ruft zu einer #Lernparade auf. Es gibt schon zahlreiche interessante Beiträge dazu.

Ich habe mir hierzu ein paar Gedanken gemacht und provoziere mal mit der Behauptung
Lernen muss gewollt sein.

Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, wie ich das meine.

Ich möchte dazu etwas ausholen. Wie vielen im #twitterlehrerzimmer bekannt ist, bin ich kein Lehrer. Ich habe eine Ausbildung absolviert und während meiner Arbeit in der Industrie die Ausbildereignungsverordnung erworben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon jahrelang neben meiner normalen Arbeit Auszubildende vor Ort betreuen dürfen. Auf meine Nachfrage nach einer Betriebsinternen Fortbildung habe ich mir angehört, „dass ich dazu erstmal in die Jahre kommen müsse“.
Das bedeutet, dass ich bei einer vollen Arbeitsstelle während drei Monaten zwei Abende in der Woche eine Fortbildung bei der Industrie und Handelskammer besucht habe. Da waren dann Arbeitstage von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr selbstverständlich. Zusätzlich habe ich drei Prüfungen absolvieren müssen. Diese habe ich durch Abbummeln meiner Überstunden realisiert.

Das Bestehen dieser Fortbildung war nur dadurch möglich, dass ich es selber wollte. Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach ein Punkt zum zeitgemäßen Lernen. Es ist vollkommen unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht der Unterricht ist. Man kann nur etwas lernen, wenn man es selber will.

Das Wissen, welches ich heute habe in Bezug auf Digitale Medien und Digitalen Endgeräten ist auf demselben Wege entstanden. Ich komme ursprünglich aus dem MINT Bereich und bin seit 1984 berufstätig. Damals war die Digitalisierung im beruflichen Umfeld noch nicht so weit fortgeschritten.

Was ist nun mein Fazit daraus?

Wir müssen LernerInnen dazu bringen, dass sie selber lernen wollen. Nur in diesem Fall werden wir Erfolg dabei haben. Dazu müssen wir einen Grundstein legen, auf dem wir dann aufbauen können.

Steine

Dabei ist es unabhängig davon, ob es sich um ein Lernen mit oder ohne Digitale Hilfsmittel handelt. Benutzt man digitale Hilfsmittel empfinde ich es als zwingend notwendig, diese für alle Lernenden zugänglich zu machen. Das heißt diese müssen dann für alle Betriebssysteme zur Verfügung stehen.

Eine Frage, die daraus folgt, ist wie motiviere ich LernerInnen dazu lernen zu wollen? Vielleicht weis der Eine oder der Andere darauf eine Antwort.
Ich denke hier haben die Lehrenden eine ganz große Verantwortung. Als Lehrender kann ich nicht nur von den Lernenden „ein lebenslanges Lernen“ fordern, sondern muss das auch aktiv leben.

Ein weiterer Aspekt ist, ich denke, wir sollten niemals Lernende ausbremsen. Im oberen Teil habe ich schon ein Beispiel gegeben.
Auch heute muss ich mich immer wieder rechtfertigen, warum ich zu einer Fortbildung gehen möchte.

]]>
https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/feed/ 2
Apps schränken Schulen ein https://grosty.de/2019/06/10/apps-schraenken-schulen-ein/ Mon, 10 Jun 2019 10:02:14 +0000 https://grosty.de/?p=3672 Weiterlesen →]]> Ich freue mich immer wieder über wunderschöne App Angebote für Schulen.

Ein Beispiel dafür ist die App „BerlinHistory.app. Ein wunderschönes Beispiel sowohl für lebendigen Geschichtsunterricht, als auch für Touristen.

Geht man auf die entsprechende Seite erhält man die Information, dass diese App nur für Android Handys bzw. für IPhone verfügbar ist.

Eigentlich schade, damit werden Schulen meiner Meinung nach massiv eingeschränkt. Welche Möglichkeit haben Klassen, die z.B. mit einem Windows Tablet ausgestattet sind.

Die Diskussion auf Twitter kann man hier leicht nachvollziehen.

 1

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass heutzutage immer noch Apps für jedes Betriebssystem einzeln programmiert werden.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Browser Version zur Verfügung zu stellen. Auf meine dahingehende Nachfrage wurde dann argumentiert: „Für den mac soll es ab der nächsten Betriebssystem Version eine Möglichkeit geben die App auf Mac‘s zu installieren. An einer Browser Version arbeiten wir zur Zeit noch, die hat aber bei uns keine so hohe Priorität, da die Grundidee der App ja „Geschichte vor Ort erleben“ ist.“ 3

Ein weiteres Argument gegen eine Webvariante: „Außerdem ergeben sich bei Veröffentlichung der Inhalte in Web auch lizenzrechtliche Probleme bei einigen unserer Inhalte.“

Lars Reitze veröffentlicht bezüglich der App eXperilyser 4 vom Cornelsen Verlag ein weiteres Beispiel.

5

Es ist für mich vollkommen unverständlich wie hier verfahren wird.

Mit Xamarin besteht die Möglichkeit das Grundgerüst für eine „Universal App“ zu erstellen. Optische Feinheiten können immer noch angepasst werden. Eine Dokumentation gibt es unter folgendem Link.

 

 

Quelle:

1 #KeinVerblassen on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/DiePolierer/status/1137242776305885185, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
2 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1107942769618767872, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
3 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1137333355840712704, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
4 eXperilyser® Jahreslizenz — Cornelsen Experimenta. Online verfügbar unter https://cornelsen-experimenta.de/shop//71524-eXperilyser%C2%AE+Jahreslizenz+einzeln.html, zuletzt geprüft am 09.06.2019.
5 Lars Reitze on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/Herr_Rz/status/1137413792361586688, zuletzt geprüft am 09.06.2019.

 

 

 

 

 

]]>
Videoproduktion für den Unterricht https://grosty.de/2019/02/11/videoproduktion-fuer-den-unterricht/ Mon, 11 Feb 2019 13:15:20 +0000 https://grosty.de/?p=3631 Weiterlesen →]]> Das Thema Videoproduktion für den Unterricht lässt mich auch in diesem Jahr nicht los.

In diesem Jahr wage ich mich einmal an das Thema Legevideos / Explainity Videos heran.

Für Schulen ist diese Art der Videoproduktion praktisch, da sie schnell zu erstellen sind und durch selbst gezeichnete / geschriebene Elemente DSGVO konform sind. Werden zu den Legevideos sprachliche Aufnahmen mit angefertigt muss dennoch eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt werden.

Der Materialaufwand ist ebenfalls äußerst gering.

Abbildung 1: Material für Erklärvideos

Das eigentliche Video erstelle ich dann in einem sogenannten Lichtzelt.

Abbildung 2: Lichtzelt

Auf meinem Blog finden sich zahlreiche weitere Beiträge zum Thema Videoproduktion:

Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen | Digitale Schule im 21. Jahrhundert (grosty.de)

Erstellung von Videos für den Chemieunterricht:
https://grosty.de/2016/08/17/erstellung-von-videos-fuer-den-chemieunterricht/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck – Schnitttechniken:
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Erstellung einer Concept Map mit Hilfe von Cmap Tools – Lernvideo:
https://grosty.de/2014/04/28/erstellung-einer-concept-map-mit-hilfe-von-cmap-tools-lernvideo/

Bildschirmfotos & Videos erstellen mit der kostenlosen Software Jing:
https://grosty.de/2013/12/30/bildschirmfotos-videos-erstellen-mit-der-kostenlosen-software-jing/


Physik: Videoanalyse von Bewegungen mit dem PC – Software Viana:
https://grosty.de/2013/12/07/videoanalyse-von-bewegungen-mit-dem-pc-software-vianna/

Video Framing/embeding bald eine Urheberrechtsverletzung?:
https://grosty.de/2013/05/20/video-framingembeding-bald-eine-urheberrechtsverletzung/

YouTube Videos ohne Werbung – Einstellungen für Schulen:
https://grosty.de/2013/05/14/youtube-videos-ohne-werbung-einstellungen-fur-schulen/

]]>
Literaturrecherche für Einsteiger mit Hilfe von Citavi https://grosty.de/2018/09/07/literaturrecherche-fuer-einsteiger-mit-hilfe-von-citavi/ Fri, 07 Sep 2018 11:17:19 +0000 https://grosty.de/?p=3231 Weiterlesen →]]> Bei der Erstellung von Referaten und Facharbeiten ist es wichtig ein Literaturverwaltungsprogramm, wie z.B. Citavi zu nutzen. Ich empfehle unseren SchülerInnen diese Software sehr gerne, da die Einarbeitung in die Software intuitiv und relativ einfach ist.

Die eigentliche fällt ihnen am Anfang schwer. Ich möchte aus diesem Grunde ein paar Tipps geben wie man es schafft, dass Citavi nicht nur Literaturpool wird, sondern sich zu einem Wissenspool entwickelt der einem die Arbeit wirklich erleichtert. Ich habe diese Software im Jahr 2007 kennengelernt im Rahmen einer Fortbildung der FU Berlin – Literaturverwaltung mit Endnote. Ich sprach den Dozenten an, dass ich auf der Suche nach einer „einfacheren“ Software wäre und bekam von ihm den Hinweis auf Citavi. Meine Tochter befand sich damals in der Gymnasialen Oberstufe. Ihr Jahrgang war damals der erste der eine Facharbeit oder eine Präsentationsprüfung absolvieren musste. Ich testete damals die Software mit dem Hintergedanken, dass meine Tochter sie nutzen könnte. Damit komme ich zu meinem ersten Tipp.

Vor dem großen Projekt schon ausprobieren

Bevor man mit einer großen Arbeit (Bachelor, etc.) anfängt, sollte man sich mit Hilfe einer kleineren Arbeit die Software näher ansehen.
Das Gymnasium meiner Tochter arbeitete damals mit der Katholische Akademie in Berlin zusammen. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit dort freiwillig einen Kurs zu belegen in dem sie das Wissenschaftliche Arbeiten erlernen sollten. In diesem Zusammenhang entstand die erste Facharbeit mit Unterstützung der Software Citavi und damit die praktische Einarbeitung in diese Software.

Bei der späteren Facharbeit im Rahmen der Allgemeinen Hochschulreife war das von entscheidenden Nutzen.

Zum Ausprobieren kann man auch die kostenlose Version Citavi Free nutzen, die alle Funktionen bietet, aber nur bis zu 100 Titel zulässt. In den meisten Fällen reicht das völlig aus.

Die Graphik verdeutlich den Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit.

Arbeitsablauf

Abbildung 1: Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit

Kategorien und Schlagworte zur Strukturierung nutzen

Daraus ergibt sich folgendes. Mit Hilfe einer weiteren Software Cmap Tools werden Begriffe zu der zu schreibenden Facharbeit gesammelt und sortiert. Diese Begriffe werden anschließend sofort in Citavi als Kategorien eingefügt.

Bei der vorliegenden Facharbeit sieht die Concept Map folgendermaßen aus.

Ablauf

Abbildung 2: Concept Map für eine Facharbeit

Ich empfehle SchülerInnen diese Begriffe in Citavi als Kategorien einzufügen. Das sieht dann so aus.

Kategorien

Abbildung 3: Kategorien einer Facharbeit

Bei der nun folgenden Recherche werden die einzelnen Begriffe recherchiert und die gefundenen Quellen sofort den einzelnen Kategorien zugeordnet.

Die gewählten Kategorien bilden die Gliederung der künftigen Facharbeit ab.

Inhaltsverzeichnis

Abbildung 4: Inhaltsverzeichnis einer Facharbeit

Das funktioniert deshalb, weil Kategorien nummeriert dargestellt und ihnen weitere Unterkategorien zugeordnet werden. Die Kategorien können umsortiert oder umbenannt werden, wenn sich die eigene Gliederung ändert. Es empfiehlt sich jedes Wissenselement nur einer Kategorie zu zuordnen. In einer Kategorie können die Elemente dann in eine gewünschte Reihenfolge gebracht und durch weitere Überschriften noch besser strukturiert werden.

Sobald ein Titel aufgenommen wird, bietet es sich an ihn mit entsprechenden Schlagworten zu versehen.

Von Anfang an auf Einheitlichkeit achten

Man kann sich wirklich eine Menge Arbeit ersparen, wenn man einigen Kleinigkeiten am Anfang etwas Beachtung schenkt:

Citavi bietet eine Reihe unterschiedlicher Zitationsstile an, diese richten sich danach wie eine Quelle zitiert werden soll, und zwar im Text und im Literaturverzeichnis. Je nach Fachgebiet gibt es unterschiedliche Zitationsstile, es empfiehlt sich im Zweifelsfall bei der Fachschaft nachzufragen.

Bei der Aufnahme der Titel sollte man darauf achten, dass es einheitlich bleibt. Man sollte immer die gleichen Abkürzungen und Angaben verwenden.

Als nützliches Extra kann man Texte als PDF direkt an der Quelle speichern und in Citavi bearbeiten und viele zusätzliche Angaben und Zusammenhänge zum Titel vermerken (Inhaltsverzeichnis, Verweise auf Nachbartexte, Abstract usw.). Besonders interessant sind dabei Schlagworte und Kategorien.

„Zusätzliche“ Extras

Neben der grundlegenden Verwaltung, Sammlung und Strukturierung von Literatur und Wissen bietet Citavi noch viele weitere Extras!

Besonders hilfreich sind die Recherchetools. Man kann direkt über Citavi in mehreren Bibliothekskatalogen gleichzeitig recherchieren und bekommt direkt den Standort des gesuchten Titels angezeigt. Des Weiteren kann man direkt nach verfügbaren Volltexten der Titel suchen und diese herunterladen.

Zu jedem Wissenselement können Aufgaben vermerkt werden.

Aufgaben

Abbildung 5: Aufgaben zu einzelnen Wissenselementen

Außerdem bietet Citavi viele Möglichkeiten, die Literatur und das gesammelte Wissen zu exportieren. Es besteht die Möglichkeit über das Programm selbst Literaturlisten in verschiedenen Formaten, Gruppierungen und mit unterschiedlichen Angaben ausgeben lassen. Die Daten können auch in Excel exportieren werden.

Die Option die Wissensbausteine als Skript zu speichern finde ich sehr vorteilhaft. Hierbei werden die Kategorien als Gliederung gespeichert. Sofern man auch die einzelnen Zitate den Kategorien zugordnet hat, sind sie im Word Dokument an der entsprechenden Stelle zu finden und am Ende wird ein komplettes Literaturverzeichnis eingefügt.

Bei Gruppenprojekten erlaubt Citavi auch kollaborative Arbeitsprozesse und markiert, wer wann zuletzt welche Änderungen vorgenommen hat.

]]>
Einen Blog selber hosten? Tipp für Schulen Teil 1 https://grosty.de/2018/04/30/einen-blog-selber-hosten/ Mon, 30 Apr 2018 11:49:20 +0000 https://grosty.de/?p=3207 Weiterlesen →]]> In den vorangegangenen Beiträgen habe ich ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass ich aufgrund der neuen DSVGO beschlossen haben die Plattform wordpress.com zu verlassen.

Ich habe mich dazu entschlossen nachdem ich festgestellt habe, dass ich in der kostenlosen Variante keinerlei Einfluss auf installierte Plugins habe. Das bedeutet, das ich weder die Einstellung der Plugins beeinflussen kann, noch das ich Plugins löschen kann. Wenn ich im Dashboard die Plugins auswähle wird mir sofort ein Update angeboten.

Abbildung 1: Dashboard von wordpress.com

Wie man auf dem Screenshot erkennen kann, wird mir ein Premiumtarif vorgeschlagen. Das bedeutet entweder:

  • Ich habe weiter keinen Zugriff auf die Plugins und vertraue auf die Plattform
  • Ich zahle monatlich 25,00 € um auf die Plugins Zugriff zu erhalten
  • Oder ich ziehe um auf eine eigene Installation.

Mein Blogumzug zu All-INKL.COM bedeutet ich bin nun selber verantwortlich welche Plugins ich installiere und ich bin auch immer alleine für die Aktualisierung verantwortlich.

Anonymisierung – ein wesentlicher Sicherheitsfaktor

Eine wesentliche Arbeit und damit verbundene Sorgen nimmt mir All-INKL.COM ab.

Im Bereich des https://kas.all-inkl.com/ besteht die Möglichkeit den sogenannten Accesslog anzupassen.

Abbildung 2: Accesslog – Einstellmöglichkeiten

Ich habe in meinem Blog die Kommentarfunktion freigeschaltet. Stellt man den Accesslog auf IP wird komplett anonymisiert ein hat das zur Folge, das Kommentare im Spam landen. Aus diesem Grunde habe ich mich für die Option IP wird teilweise anonymisiert. entschieden. Damit vermeide ich, dass die Kommentare als Spam behandelt werden.

Welche Plugins finde ich außerdem sinnvoll?

  • Antispam Bee blockiert effektiv Spamkommentare und -Trackbacks.
  • Shariff for WordPress dieses Plugin hat den Vorteil, dass einzelne Sharing Button ausgewählt werden können. Dabei wird die 2Klick-Lösung verwendet. Das bedeutet Daten werden erst dann an soziale Netzwerke übertragen, wenn aktiv auf einen der Sharing-Buttons geklickt wird.
  • Statify und Statify Widget hierbei handelt es sich um ein Widget für populäre Seiten, Artikel und andere Inhaltstypen auf der Grundlage einer datenschutzkonformen Statistik.
  • TinyMCE Advanced ist ein visueller Editor für WordPress der individuell angepasst warden kann.
  • WP DSGVO Tools ein Plugin, welches Betreiber von Websites und Webshops bei der Einhaltung der europäischen Datenschutzbestimmungen (DSGVO) unterstützt.

Eine Möglichkeit den eigenen Blog auf Datensicherheit zu überprüfen bietet die Seite https://webbkoll.dataskydd.net/en.

Das Ergebnis von meinem Blog sieht so aus.

Ich denke damit ist man gut im Sinne der DSGVO gerüstet.

Zusätzlich kann man diesen Scan noch einsetzen: „SIWECOS Schnell-Check„.

Unter folgendem Link befindet sich mein vorheriger Beitrag.

https://grosty.de/2020/08/02/einen-blog-selber-hosten-teil-2/

 

]]>
Lehrerbildung / Kompetenzen in einer digitalen Welt – Blogparade https://grosty.de/2017/05/13/lehrerbildung-kompetenzen-in-einer-digitalen-welt-blogparade/ Sat, 13 May 2017 09:50:25 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2452 Weiterlesen →]]> Motto der Blogparade im Mai ist „Lehrerbildung / Kompetenzen in einer digitalen Welt„.

Es sind schon einige interessante Beiträge dazu veröffentlicht worden, die schon ein breites Spektrum zu diesem Thema aufzeigen. Auch hier zeigt es sich ganz offensichtlich, dass es inzwischen einen riesigen Bereich gibt mit den unterschiedlichsten Kompetenzen von Seiten der LehrerInnen. Man kann also kein pauschales Konzept vorgeben, wie Lehrerbildung funktionieren sollte.

Das deckt sich mit meinen Beobachtungen als Dozentin in der Lehrerfort- und -weiterbildung. Ich unterrichte die KollegenInnen Vorort in ihrer eigenen Schule, so dass mit den vorhandenen Ressourcen gearbeitet werden kann. Das hat in meinen Augen den Vorteil, dass sich die Teilnehmer voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren können. Gleichzeitigt stellt es für den Dozenten eine Herausforderung dar, da man nie vor Überraschungen sicher ist.

So unterschiedlich wie die Vorortbedingungen sind, so unterschiedlich sind die Kompetenzen der LehrerInnen. Ich treffe in IWB Schulungen auf KollegenInnen, die ganz am Anfang stehen und eine Erklärung haben möchten, wie man am Morgen die Technik startet. Es tauchen z.T. auch Probleme auf, Dateien zu speichern, sie richtig zu benennen und sie wiederzufinden. Also sogenannte „absolute Basics“. Hier ist vor allem Geduld gefragt und es ist in diesen Fällen erst mal wichtiger den KollegenInnen die „Hemmschwelle“ zu nehmen. Schafft man das nicht, ist jede Fortbildung nur eine „Insellösung“, der Transfer fällt umso schwerer.

Wie kann man nun gegensteuern?

Auch hier fällt mir eine Antwort nicht leicht. Eigentlich müsste man vor der Fortbildung eine Evaluation zum bisherigen Kenntnis-/Kompetenzstand erheben. Das könnte aber zur Folge haben, dass LehrerInnen verschreckt werden. Als Nachhaltig würde es sich erweisen, wenn es Raum geben würde, das Kennengelernte zu vertiefen, anzuwenden und je nach Fortbildungsinhalt zu diskutieren. Dieses wird natürlich nur bei mehrtätigen Fortbildungstagen umsetzbar.

Einige KollegenInnen versuchen auch den Ansatz von sogenannten Mikro-Fortbildungen. Hierbei ist der Vorteil, dass Fortbildungsinhalte in kleinen weitergegeben und diskutiert werden können. Dieses Mikro-Fobis sollten dann parallel mit einer möglichen vertiefenden Fortbildung verknüpft werden können.

Wie gehe ich selber vor?

Ich habe den #GirlsDay dazu genutzt einen Workshop zum Themenkomplex „Einsatz Mobiler Endgeräte im Kunst/Chemie & Experimentalunterricht“ anzubieten. Dazu habe ich mir unsere Kunstlehrerin ins Boot geholt und den Workshop so verändert, dass eine enge Verzahnung von Kunst und Chemie stattfand.

Abbildung 1: Verzahnung zweier Fächer

Wir haben uns in diesem Workshop mit dem Thema „Farben“ beschäftigt. In Rahmen des Kunstkurses haben wir uns mit dem Farbkreis und Farbmischungen beschäftigt. Experimentell haben wir die Farben von Filzstiften chromatographisch getrennt.

Abbildung 2: Chromatographische Trennung von Filzstiften

Der Workshop wurde abgerundet mit Videoproduktion, LearningApp- bzw. Quizlet- Erstellung. Einsatz des Smartphone als Dokumentenkamera, etc.

Privat halte ich mich mit Onlinekursen, MOOC’s und Webinaren auf dem Laufenden.

]]>
Wie fängt man an richtig zu bloggen? https://grosty.de/2017/01/12/wie-faengt-man-an-richtig-zu-bloggen/ https://grosty.de/2017/01/12/wie-faengt-man-an-richtig-zu-bloggen/#comments Thu, 12 Jan 2017 12:26:43 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2327 Weiterlesen →]]> Am 10.01.2017 tauschten sich zahlreiche LehrerInnen, im #EdchatDe, zum Thema „Lehrer als Autoren: Bloggen, kommunizieren und schreiben“ aus.

Im Rahmen der Diskussion tauchte die Frage auf, ob jemand schon einmal etwas veröffentlicht hat zur Frage wie fängt man an zu bloggen bzw. wo könnten Fallstricke liegen.


Ich möchte einfach mal versuchen darauf einzugehen, wie ich zum Bloggen kam.

Ich habe im Jahr 2011 an der FU Berlin ein berufsbegleitendes Qualifizierungsprogramm „E-Teaching –  E-Learning in der Hochschullehre“ belegt. Diese Zertifizierung läuft seit Jahren erfolgreich und am 20.01.2017 startet ein weiterer Durchgang.

Im Verlauf dieses Zertifizierungskurses wurden verschiedene Web 2.0 Tools vorgestellt. Wir wurden außerdem dazu animiert uns ein Twitter Konto und einen eigenen Blog anzulegen. Ich habe mich für WordPress entschieden. Hier ist der Vorteil, das ich einen Blogbeitrag in Word erstellen kann und direkt aus Word auch veröffentlichen kann.

Ziemlich zu Beginn des Kurses fand eine Veranstaltung mit Herrn Dr. Till Kreutzer „Urheberrecht im Kontext E-Learning“ statt.

Für uns Teilnehmer hatte das den Vorteil, dass wir sehr gut vorbereitet waren für den Start in Blended Learning Veranstaltungen, Blog und Twitter.

Wie hat sich dieser Zertifizierungskurs nun auf meine Beiträge auf meinem Blog ausgewirkt?

Ich hatte zunächst einmal Hemmungen überhaupt etwas zu veröffentlichen.

Ich stellte mir ganz viele Fragen, wie z.B.

  • Was soll ich schreiben?
  • Mich kennt doch keiner, wer sollte Interesse an meinen Beiträgen haben?
  • In welchem Themenbereich soll ich etwas schreiben?

Die Kursleiter und die anderen Teilnehmer haben mich dann dazu ermutigt anzufangen.

Ich denke allgemein muss man sich erst mal klar darüber werden, welche Motivation habe ich um einen Blog zu führen?

Abbildung 1: Verschiedene Blogarten

Ich kenne bei Lehrerblogs drei verschiedene Arten:

  • Blog der sich zielgerichtet mit einem Thema beschäftigt, dazu fallen mir spontan die Flipped Classroom Blogs ein. Dort wird nur über die eigenen Erfahrungen gebloggt und über Techniken, z.B. Videoerstellung.
  • Blog der über neue Techniken, Apps etc. berichtet.
  • Blog der dazu dient sich kritisch mit seiner eigenen Lehrerrolle bzw. mit dem Referendariat beschäftigt.

Bloggt man unter seinem richtigen Namen oder legt man sich ein Avatar zu?

Meiner Meinung nach ist es bei den ersten beiden Namen wichtig unter seinem eigenen Namen zu bloggen. Schließlich will man gezielt Informationen teilen, Fragen werden auch lieber an eine reale Person gerichtet.

Bei dem Typ von Blog 3 würde ich unter einem Avatar bloggen.

Was findet man auf meinem Blog?

Für mich persönlich ist es wichtig authentisch zu bloggen, das heißt ich möchte Informationen teilen und setze mich wenn nötig auch mal kritisch mit Themen auseinander. Beispiele dafür sind die Beiträge: „Für Schulen einfach katastrophal – Neue Version der Smart Notebook Software“ und „Anfallende Kosten für die Umsetzung der Digitalen Bildung in Schulen – ein Rechenbeispiel„.

Auf meinem Blog findet man nur vereinzelt Beiträge die sich direkt mit der Arbeit mit SchülerInnen befasst. Das liegt einfach daran, dass ich an meiner Schule nur selten Kontakt zu SchülerInnen im Unterricht habe. Ich betreue an meiner Schule die SchülerInnen in zwei Fächern auf der Lernplattform Moodle (Lernraum Berlin). Als Ausbilderin habe ich aber vor Jahren eine Lehrbefähigung bescheinigt bekommen und bin seit 2004 in der Lehrer Fort- und Weiterbildung (eEducation Masterplan Berlin) beschäftigt. Ich führe aber auch an der VHS Kurse für Schüler durch. Ich habe hierzu auch einen Blogbeitrag verfasst: „Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen in der Schule – Präsentationsprüfung„.

Weitere Themen sind:

  • Beiträge zu verschiedenen Software Anwendungen
  • Techniken die die allgemeine Arbeit erleichtern sollen
  • Praktische Tipps
  • Hinweise auf Fortbildungen (MOOC’s)
  • Berichte aus Fortbildungen
  • Beiträge die sich mit chemischen Aspekten beschäftigen

Was versuche ich immer zu Beachten beim Bloggen?

Die Ausführungen von Herrn Dr. Till Kreutzer haben mich in Bezug auf das Urheberrecht extrem erschüttert. Es gibt bei der Verwendung von Medien so viele und auch ständig neue Fallstricke. Ich habe für mich die Konsequenz gezogen, dass ich nur mit selbstgefertigten Fotos oder Videos arbeite. Es ist mir persönlich zu arbeitsintensiv und zu unsicher mit Fotos oder Videos aus dem Internet zu arbeiten. Verwende ich Fotos auf denen Schüler abgebildet sind, versuche ich bei der Erstellung diese nur von hinten zu fotographieren. Ich habe außerdem bei seitlichen Portrait Fotos die Gesichter verpixelt.
Eine empfehlenswerte Seite zu Fragen zum Thema Urheberrecht ist die Seite Irights Info.

Ferner muss auf jedem Blog ein Impressum vorhanden sein. Ich habe für das Impressum meines Blogs den
Impressum Generator
von e-recht24.de genutzt.

Wie viele Blogbeiträge habe ich veröffentlicht?

Mein erster Blogbeitrag wurde am 20.02.2011 veröffentlich.

Abbildung 2: Anzahl meiner veröffentlichten Blogbeiträge

Abbildung 3: Entwicklung der Besucherzahlen meines Blogs

Wie kommt diese Entwicklung?

Seit Sommer 2013 nutze ich relativ intensiv mein Twitter Konto. Seit diesem Zeitraum werden meine Blogbeiträge auch auf Twitter bekannt gemacht. Wie man anhand der Graphiken erkennen kann, sind seit diesem Zeitraum meine Besucherzahlen kontinuierlich gestiegen.

Was bedeutet das Schreiben von Blogbeiträgen für mich?

  • Ich habe mit Hilfe von Blogbeiträgen die Möglichkeit:
  • Sachverhalte zu reflektieren,
  • Sachverhalte zu dokumentieren und Sachverhalte zu teilen.

Alle Fotos und Graphiken: Martina Grosty

]]>
https://grosty.de/2017/01/12/wie-faengt-man-an-richtig-zu-bloggen/feed/ 4
Erstellung von Videos für den Chemieunterricht https://grosty.de/2016/08/17/erstellung-von-videos-fuer-den-chemieunterricht/ Wed, 17 Aug 2016 10:48:05 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2203 Weiterlesen →]]> Im Laufe der letzten Jahre habe ich über 100 Videos mit Experimenten im Chemieunterricht erstellt. Ich sehe darin folgende Vorteile:

  • Schüler die z.B. nicht anwesend waren können das Experiment nachvollziehen
  • die Experimente können vor Klausuren noch einmal nachvollzogen werden.

Was mich am Anfang immer gestört hat war, dass der Hintergrund oftmals nicht optimal aussah.

Gerade bei Experimenten mit Salzlösungen habe ich oft das Problem gehabt, dass man diese nur sehr schwer fotografieren konnte.

In dem Blogbeitrag „Anfertigung von Makrofotografien“ habe ich einen Weg beschrieben, wie ich dieses Problem schnell und kostengünstig gelöst habe.

Abbildung 1: Aufnahme mit Hilfe meines selbst gebauten „Fotostudios“

Ich habe danach damit angefangen dieses „Fotostudio“ nicht nur zur Aufnahme von Fotos zu nutzen, sondern auch für die Videoproduktion. Bei einigen Experimenten reicht die Größe meines „Fotostudios“ allerdings nicht aus, ich wollte aber trotzdem nicht auf diesen Hintergrund verzichten. Für derartige Experimente habe ich mir im Stoffgroßhandel einen blauen Stoff, in der Größe 140 * 200 cm, gekauft. Diesen Stoff habe ich dann an einer Plexiglassicherheitsscheibe befestigt und den Versuch auf einen Experimentiertisch aufgebaut.

Für die Videoproduktion verwende ich immer meine Panasonic DMC-FX35 Digitalkamera und ein Stativ.

Wichtig für Experimentalvideos ist ferner, dass man alles vorher direkt bereitstellt.

Mit der Zeit habe ich dann gelernt, dass es weitaus günstiger ist, für ein Experiment mehrere Videos der einzelnen Arbeitsschritte zu erstellen. Bei meinen ersten Videos habe ich das Experiment durchgängig gefilmt. Bei der Nachbearbeitung habe ich dann gemerkt, dass es länger einen großen Film zu schneiden, als mehrere Videos aneinander zu fügen. Die Unterteilung in Einzelvideos hat außerdem den Vorteil, dass einzelne Experimentalabschnitte über die Verstellung der Clipgeschwindigkeit gerafft werden können.

Bei der Software Camtasia Studio 8 habe ich die Möglichkeit mit mehreren Spuren zu arbeiten. In der ersten Spur habe ich immer den Teil des Videos den ich später veröffentlichen möchte. Ich trenne dort auch erstmal Audio und Video und lösche anschließend die Audiospur. Einen weiteren Experimentalabschnitt füge ich zunächst in einer neuen Spur ein. In dieser neuen Spur trenne ich wiederum Audio und Video und bearbeite diesen Abschnitt bis ich zufrieden bin. Das heißt ich schneide oder ändere die Clipgeschwindigkeit in dieser neuen Spur. Das hat den Vorteil, dass die erste Spur nicht von diesen Änderungen betroffen ist. Wenn ich mit der Bearbeitung fertig bin, ziehe ich diesen Abschnitt auf die erste Spur. Mit weiteren Experimentalvideoabschnitten verfahre ich analog.

Einzelne Arbeitsschritte oder Erklärungen erstelle ich mit Hilfe einer Power Point Präsentation. Diese kann ich dann auch im Bildformat abspeichern. An den entsprechenden Experimentalabschnitten füge ich dann das entsprechende Bild in der ersten Spur ein.

Abbildung 2: „Erklärfolien“ für die Videoproduktion

Wenn ich es für notwendig halte, lasse ich im letzten Arbeitsschritt das komplette Video ablaufen und nutze die Funktion gesprochener Kommentar, d.h. ich vertone das komplette Video in einem Arbeitsschritt.

Ich speichere das Projekt ab und kann es dann veröffentlichen. Für die Veröffentlichung nutze ich YouTube und binde diese Videos in die Lernplattform Moodle ein. Beim Flipped Classroom Unterricht bietet es sich außerdem an eine LearningApp zu erstellen, die sich inhaltlich auf das Video bezieht.

Alle Fotos: Martina Grosty

Auf meinem Blog finden sich zahlreiche weitere Beiträge zum Thema Videoproduktion:

Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen | Digitale Schule im 21. Jahrhundert (grosty.de)

Videoproduktion für den Unterricht:
https://grosty.de/2019/02/11/videoproduktion-fuer-den-unterricht/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck – Schnitttechniken:
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Erstellung einer Concept Map mit Hilfe von Cmap Tools – Lernvideo:
https://grosty.de/2014/04/28/erstellung-einer-concept-map-mit-hilfe-von-cmap-tools-lernvideo/

Bildschirmfotos & Videos erstellen mit der kostenlosen Software Jing:
https://grosty.de/2013/12/30/bildschirmfotos-videos-erstellen-mit-der-kostenlosen-software-jing/


Physik: Videoanalyse von Bewegungen mit dem PC – Software Viana:
https://grosty.de/2013/12/07/videoanalyse-von-bewegungen-mit-dem-pc-software-vianna/

Video Framing/embeding bald eine Urheberrechtsverletzung?:
https://grosty.de/2013/05/20/video-framingembeding-bald-eine-urheberrechtsverletzung/

YouTube Videos ohne Werbung – Einstellungen für Schulen:
https://grosty.de/2013/05/14/youtube-videos-ohne-werbung-einstellungen-fur-schulen/

]]>