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Moodle – Digitale Schule im 21. Jahrhundert https://grosty.de Martina Grosty Tue, 12 Jul 2022 15:02:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Textfeld auf einer #moodle Seite anlegen – Tipp für Schulen https://grosty.de/2021/01/09/textfeld-auf-einer-moodle-seite-anlegen-tipp-fuer-schulen/ Sat, 09 Jan 2021 15:52:07 +0000 https://grosty.de/?p=4193 Weiterlesen →]]> Zunächst wechselt man im Browser zu der entsprechenden Moodle Instanz. Im vorliegenden Beispiel ist es die Seite vom Lernraum Berlin. Hier wählt man den entsprechenden Verbund aus.

Startseite vom Lernraum Berlin

Abbildung 1: Startseite vom Lernraum Berlin

Sobald man sich angemeldet hat erscheint auf der Seite ein Zahnrad und ein Stift.

Zahnrad und Stift

Abbildung 2: Der Stift muss angeklickt werden

Abbildung 3: Zahnrad anklicken

Abbildung 4: Darauf klicken

Ein neues Fenster öffnet sich, anschließend bitte ganz nach unten scrollen.

Abbildung 5: Textfeld anklicken

Ein neues Fenster öffnet sich. Hier kann der gewünschte Text geschrieben werden. Möchte man einen Link oder eine HMTL Seite einfügen klickt man auf das folgende Symbol.

Abbildung 6: wechseln zur HTML Ansicht.

Dort fügt man den Link mit dieser „class“-Anweisung ein:

<a class=“nomediaplugin“ href=“…link-zum-video“>Video</a>

 

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Wikimeadia/Wikipedia -Tipp für Schulen https://grosty.de/2020/08/04/wikimeadia-wikipedia-tipp-fuer-schulen/ Tue, 04 Aug 2020 04:40:12 +0000 https://grosty.de/?p=3977 Weiterlesen →]]> Ich veröffentliche zahlreiche Fotos auf den Seiten von Wikimeadia/Wikipedia.

Wikipedia Eintrag

Abbildung 1: Wikipedia Konto

Ich unterrichte im Rahmen de eEducation Masterplanes in zahlreichen Berliner Schulen
Lehrer zum Thema Urheberrecht.

In der vierten Klasse müssen Berliner Schüler die sogenannte Radfahrprüfung ablegen.

Ich spreche die Kollegen an und frage sie, ob sie ein Smartphone dabeihaben.

Abbildung 1: Wikipedia Konto

Ich erkläre ihnen, dass das ein „Schweizer Taschenmesser“ wäre.

Abbildung 2: Wikipedia Konto

Lisa Rosa hat in diesem Zusammenhang von einem „Kulturzugangsgerät“ gesprochen.

Bob Blume hat den Begriff „Weltaneignungsassistent“ geprägt.

Quelle:
https://grosty.de

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Blogparade von Bob Blume „Zeitgemäßes Lernen konkret #lernparade“ – Lernen muss gewollt sein https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/ https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/#comments Sun, 17 Nov 2019 11:16:58 +0000 https://grosty.de/?p=3736 Weiterlesen →]]> Bob Blume ruft zu einer #Lernparade auf. Es gibt schon zahlreiche interessante Beiträge dazu.

Ich habe mir hierzu ein paar Gedanken gemacht und provoziere mal mit der Behauptung
Lernen muss gewollt sein.

Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, wie ich das meine.

Ich möchte dazu etwas ausholen. Wie vielen im #twitterlehrerzimmer bekannt ist, bin ich kein Lehrer. Ich habe eine Ausbildung absolviert und während meiner Arbeit in der Industrie die Ausbildereignungsverordnung erworben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon jahrelang neben meiner normalen Arbeit Auszubildende vor Ort betreuen dürfen. Auf meine Nachfrage nach einer Betriebsinternen Fortbildung habe ich mir angehört, „dass ich dazu erstmal in die Jahre kommen müsse“.
Das bedeutet, dass ich bei einer vollen Arbeitsstelle während drei Monaten zwei Abende in der Woche eine Fortbildung bei der Industrie und Handelskammer besucht habe. Da waren dann Arbeitstage von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr selbstverständlich. Zusätzlich habe ich drei Prüfungen absolvieren müssen. Diese habe ich durch Abbummeln meiner Überstunden realisiert.

Das Bestehen dieser Fortbildung war nur dadurch möglich, dass ich es selber wollte. Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach ein Punkt zum zeitgemäßen Lernen. Es ist vollkommen unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht der Unterricht ist. Man kann nur etwas lernen, wenn man es selber will.

Das Wissen, welches ich heute habe in Bezug auf Digitale Medien und Digitalen Endgeräten ist auf demselben Wege entstanden. Ich komme ursprünglich aus dem MINT Bereich und bin seit 1984 berufstätig. Damals war die Digitalisierung im beruflichen Umfeld noch nicht so weit fortgeschritten.

Was ist nun mein Fazit daraus?

Wir müssen LernerInnen dazu bringen, dass sie selber lernen wollen. Nur in diesem Fall werden wir Erfolg dabei haben. Dazu müssen wir einen Grundstein legen, auf dem wir dann aufbauen können.

Steine

Dabei ist es unabhängig davon, ob es sich um ein Lernen mit oder ohne Digitale Hilfsmittel handelt. Benutzt man digitale Hilfsmittel empfinde ich es als zwingend notwendig, diese für alle Lernenden zugänglich zu machen. Das heißt diese müssen dann für alle Betriebssysteme zur Verfügung stehen.

Eine Frage, die daraus folgt, ist wie motiviere ich LernerInnen dazu lernen zu wollen? Vielleicht weis der Eine oder der Andere darauf eine Antwort.
Ich denke hier haben die Lehrenden eine ganz große Verantwortung. Als Lehrender kann ich nicht nur von den Lernenden „ein lebenslanges Lernen“ fordern, sondern muss das auch aktiv leben.

Ein weiterer Aspekt ist, ich denke, wir sollten niemals Lernende ausbremsen. Im oberen Teil habe ich schon ein Beispiel gegeben.
Auch heute muss ich mich immer wieder rechtfertigen, warum ich zu einer Fortbildung gehen möchte.

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https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/feed/ 2
Apps schränken Schulen ein https://grosty.de/2019/06/10/apps-schraenken-schulen-ein/ Mon, 10 Jun 2019 10:02:14 +0000 https://grosty.de/?p=3672 Weiterlesen →]]> Ich freue mich immer wieder über wunderschöne App Angebote für Schulen.

Ein Beispiel dafür ist die App „BerlinHistory.app. Ein wunderschönes Beispiel sowohl für lebendigen Geschichtsunterricht, als auch für Touristen.

Geht man auf die entsprechende Seite erhält man die Information, dass diese App nur für Android Handys bzw. für IPhone verfügbar ist.

Eigentlich schade, damit werden Schulen meiner Meinung nach massiv eingeschränkt. Welche Möglichkeit haben Klassen, die z.B. mit einem Windows Tablet ausgestattet sind.

Die Diskussion auf Twitter kann man hier leicht nachvollziehen.

 1

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass heutzutage immer noch Apps für jedes Betriebssystem einzeln programmiert werden.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Browser Version zur Verfügung zu stellen. Auf meine dahingehende Nachfrage wurde dann argumentiert: „Für den mac soll es ab der nächsten Betriebssystem Version eine Möglichkeit geben die App auf Mac‘s zu installieren. An einer Browser Version arbeiten wir zur Zeit noch, die hat aber bei uns keine so hohe Priorität, da die Grundidee der App ja „Geschichte vor Ort erleben“ ist.“ 3

Ein weiteres Argument gegen eine Webvariante: „Außerdem ergeben sich bei Veröffentlichung der Inhalte in Web auch lizenzrechtliche Probleme bei einigen unserer Inhalte.“

Lars Reitze veröffentlicht bezüglich der App eXperilyser 4 vom Cornelsen Verlag ein weiteres Beispiel.

5

Es ist für mich vollkommen unverständlich wie hier verfahren wird.

Mit Xamarin besteht die Möglichkeit das Grundgerüst für eine „Universal App“ zu erstellen. Optische Feinheiten können immer noch angepasst werden. Eine Dokumentation gibt es unter folgendem Link.

 

 

Quelle:

1 #KeinVerblassen on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/DiePolierer/status/1137242776305885185, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
2 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1107942769618767872, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
3 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1137333355840712704, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
4 eXperilyser® Jahreslizenz — Cornelsen Experimenta. Online verfügbar unter https://cornelsen-experimenta.de/shop//71524-eXperilyser%C2%AE+Jahreslizenz+einzeln.html, zuletzt geprüft am 09.06.2019.
5 Lars Reitze on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/Herr_Rz/status/1137413792361586688, zuletzt geprüft am 09.06.2019.

 

 

 

 

 

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Blogparade der #Edupnx „Der #Digitalpakt kommt – Chancen, Risiken, Möglichkeiten“ https://grosty.de/2019/06/08/blogparade-der-edupnx-der-digitalpakt-kommt-chancen-risiken-moeglichkeiten/ https://grosty.de/2019/06/08/blogparade-der-edupnx-der-digitalpakt-kommt-chancen-risiken-moeglichkeiten/#comments Sat, 08 Jun 2019 10:07:45 +0000 https://grosty.de/?p=3661 Weiterlesen →]]> Die #Edupnx haben als Sommerthema eine Blogparade ins Leben gerufen mit dem Titel „Der #Digitalpakt kommt – Chancen, Risiken, Möglichkeiten“ 1.

Ich möchte meine Gedanken hierzu in diesem Beitrag zusammenfassen.

 2
Abbildung 1: Wie kann der Digitalpakt funktionieren? Symbolbild

Was hat dieses Foto mit dem Digitalpakt zu tun?
Ich habe mich ganz bewusst für dieses Foto entschieden. Als Dozentin im Bereich des Berliner eEducation Masterplanes führe ich Fortbildungen für LehrerInnen in Berlin durch. Diese Fortbildungen finden in der jeweiligen Schule statt, sodass die LehrerInnen direkt mit dem an der Schule befindlichen Equipment arbeiten.

Wie sieht die Situation vor Ort aus?
Die Situation an den Schulen ist sehr unterschiedlich. Ich habe Schulen kennengelernt, die technisch hoch ausgerüstet sind. Diese Schulen verfügen in fast allen Unterrichtsräumen über Interaktive Whiteboards. Über den „Mehrwert“ der Interaktiven kann man diskutieren, auf meinem Blog finden sich hierzu verschiedene Beiträge.
Andererseits habe ich Schulen kennengelernt, die „nur“ über zwei Interaktive Whiteboards verfügen.
Ich bin auf eine Schule getroffen, die von der Stadtbücherei E-Book Reader geschenkt bekommen hat und nun versucht diese im Unterricht einzusetzen.
An anderen Schulen steht ein Klassensatz von Tablets zur Verfügung.

Was haben alle die von mir besuchten Schulen gemeinsam?
An allen Schulen bin ich auf eine katastrophale Internetverbindung gestoßen. Unabhängig von der Schulgröße war in allen Schulen nur eine extrem langsame Verbindung vorhanden. WLAN habe ich in den seltensten Fällen vorgefunden. In einer Schule war ein Internetzugang nur über den privaten Hotspot einer  Lehrerin möglich. Des Weiteren bin ich erstaunt und auch entsetzt darüber, dass auch am Lehrercomputer Seiten gesperrt sind. An einem Computer, der nicht für SchülerInnen zugänglich ist, finde ich das etwas übertreiben.

Wie sieht es mit dem Wissen der LehrerInnen und der Bereitschaft sich auf neue Dinge einzulassen aus?
In diesem Bereich bin ich auf die unterschiedlichsten LehrerInnen getroffen. Ich habe unter anderem LehrerInnen kennengelernt, die mir auch heute noch sagen, dass sie ihr Material zusammenschneiden und kleben. Interessanterweise ist diese Einstellung Altersunabhängig. Ich habe mir auch von Referendaren angehört, dass sie lieber haptisch arbeiten.
Ich bin auch auf LehrerInnen gestoßen, die schon unheimlich weit sind und mit ihren SchülerInnen tolle Projekte umsetzen.
In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen ganz wichtigen Aspekt kommen, die Rolle der Schulleitung. Ich habe z.T. Schulen kennengelernt, wo die LehrerInnen nach den Ferien „überrascht“ wurden. Ihre Tafel war plötzlich verschwunden und gegen ein Interaktives Whiteboard ausgetauscht worden. Zusätzlich wurden sie zu einer Fortbildung angemeldet. Man kann sich natürlich vorstellen mit welcher Freude und Energie diese LehrerInnen die Fortbildung genossen haben.

Was hat das von mir gewählte Foto nun mit dem Digitalpakt zu tun?
Ich habe zunächst meinem subjektiven Eindruck der technischen Ausstattung der Schulen und Haltung der LehrerInnen beschrieben.
Ich denke, bevor man über die Chancen des Digitalpaktes nachdenken kann, muss erstmal ein solider Unterbau vorhanden sein. Technische Voraussetzungen müssen erstmal geschaffen werden.

  • Dazu gehört eine stabile, schnelle Internetverbindung mit WLAN.
  • Bevor man über die Anschaffung von Interaktiven Whiteboards oder Tablets nachdenkt müssen die Schulen erstmal mit technisch auf Vordermann gebracht werden.  Hierzu wird das Geld aus dem Digitalpakt kaum ausreichen.
  • Ein weiterer Punkt, der meiner Meinung nach nicht berücksichtigt wird, ist die Wartung. Hier ist zwingend Fachpersonal, welches auch ständig ansprechbar sein sollte notwendig. Es kann nicht sein, dass die Wartung zu einem „Hobby“ der LehrerInnen wird.
  • Die Aus- und Weiterbildung der LehrerInnen muss verstärkt werden. Ich denke, hier ist noch ein ungeheurer Nachholbedarf. Ich treffe heute noch LehrerInnen die Schwierigkeiten mit einer Textformatierung und das Wiederfinden von Dateien haben (altersunabhängig).
    Dazu ist aber auch eine Veränderung der LehrerInnen notwendig. Von den SchülerInnen wird ein lebenslanges Lernen gefordert, sind die LehrerInnen dazu auch bereit?

Jetzt kommt wieder mein Symbolbild dazu. Wenn der Unterbau, in dem Fall der große Stein, nicht vorhanden ist, wird der Überbau instabil. Im schlimmsten Fall droht ein Zusammenbruch durch den obersten Stein.

Was verstehe ich unter Digitalisierung?

Meiner persönlichen Meinung nach ist eine Aufgabe der Digitalisierung mir mein Arbeiten zu erleichtern.
Ich nutze mein Smartphone sehr intensiv, es ist mein „Digitales Taschenmesser“, auf der anderen Seite frage ich mich, ob wirklich für alles eine App notwendig ist. Ich werde hierzu einen weiteren Artikel verfassen.

  • Für den schulischen Bereich bin ich der Meinung bei dem Einsatz von Digitalen Endgeräten und Digitalen Medien die Dosis macht es. Ich denke optimal ein ausgewogener Einsatz. Bei der Verwendung von Apps sollte man immer bedenken, dass sie
  • für jedes Betriebssystem verfügbar sein müssen,
  • die DSGVO berücksichtigen,
  • welche Zugriffsmöglichkeiten gefordert werden.

Zahlreiche Apps waren zunächst kostenlos, nach einiger Zeit wurden sie kostenpflichtig. Webanwendungen sind hier meiner Meinung nach sinnvoller, setzen natürlich wieder ein stabiles Internet voraus.

Im Großen und Ganzen finde ich, der Digitalpakt ist notwendig. Er stellt allerdings auch ein Armutszeugnis dar. Nachdem jahrelang der Bereich Bildung kaputt gespart wurde, will man jetzt über „Nacht“ diesen Prozess umdrehen. Die Anbieter Digitaler Endgeräte und Digitaler Medien freut es. Die Lobbyisten haben Dollarnoten in den Augen und die Politik lehnt sich zurück und freut sich, was nun gutes passieren wird.
Ein Beispiel sind in diesem Zusammenhang auch die Lernplattformen. Es gibt mit Moodle seit Jahren eine Lernplattform die weltweit von Schulen und Universitäten genutzt wird.

4

Abbildung 2: Tweet zu Digitalen Lernplattformen

Christian Füller hat dieses am 04.Juni.2019 auf Twitter angesprochen. Es ist für rationell nicht nachvollziehbar warum hier nicht das Geld investiert wird und nun neue Lernplattformen aufgezogen werden sollen.

Quellen:
1 Der #Digitalpakt kommt – Chancen, Risiken, Möglichkeiten – Bildungspunks (2019). Online verfügbar unter https://bildungspunks.de/der-digitalpakt-kommt-chancen-risiken-moeglichkeiten/, zuletzt geprüft am 05.06.2019.
2 P1030753. Online verfügbar unter https://www.flickr.com/photos/48570936@N03/32780330427/in/album-72157679504551306/, zuletzt geprüft am 05.06.2019.
3 Schuljahr 2017/18 – 2.000 neue Lehrkräfte: Berliner Schule wächst weiter – Berlin.de. Online verfügbar unter https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2017/pressemitteilung.626180.php, zuletzt geprüft am 05.06.2019.
4 christian füller on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/ciffi/status/1135946908420268032, zuletzt geprüft am 05.06.2019.

 

 

 

 

 

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https://grosty.de/2019/06/08/blogparade-der-edupnx-der-digitalpakt-kommt-chancen-risiken-moeglichkeiten/feed/ 1
Videoproduktion für den Unterricht https://grosty.de/2019/02/11/videoproduktion-fuer-den-unterricht/ Mon, 11 Feb 2019 13:15:20 +0000 https://grosty.de/?p=3631 Weiterlesen →]]> Das Thema Videoproduktion für den Unterricht lässt mich auch in diesem Jahr nicht los.

In diesem Jahr wage ich mich einmal an das Thema Legevideos / Explainity Videos heran.

Für Schulen ist diese Art der Videoproduktion praktisch, da sie schnell zu erstellen sind und durch selbst gezeichnete / geschriebene Elemente DSGVO konform sind. Werden zu den Legevideos sprachliche Aufnahmen mit angefertigt muss dennoch eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt werden.

Der Materialaufwand ist ebenfalls äußerst gering.

Abbildung 1: Material für Erklärvideos

Das eigentliche Video erstelle ich dann in einem sogenannten Lichtzelt.

Abbildung 2: Lichtzelt

Auf meinem Blog finden sich zahlreiche weitere Beiträge zum Thema Videoproduktion:

Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen | Digitale Schule im 21. Jahrhundert (grosty.de)

Erstellung von Videos für den Chemieunterricht:
https://grosty.de/2016/08/17/erstellung-von-videos-fuer-den-chemieunterricht/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck – Schnitttechniken:
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Erstellung einer Concept Map mit Hilfe von Cmap Tools – Lernvideo:
https://grosty.de/2014/04/28/erstellung-einer-concept-map-mit-hilfe-von-cmap-tools-lernvideo/

Bildschirmfotos & Videos erstellen mit der kostenlosen Software Jing:
https://grosty.de/2013/12/30/bildschirmfotos-videos-erstellen-mit-der-kostenlosen-software-jing/


Physik: Videoanalyse von Bewegungen mit dem PC – Software Viana:
https://grosty.de/2013/12/07/videoanalyse-von-bewegungen-mit-dem-pc-software-vianna/

Video Framing/embeding bald eine Urheberrechtsverletzung?:
https://grosty.de/2013/05/20/video-framingembeding-bald-eine-urheberrechtsverletzung/

YouTube Videos ohne Werbung – Einstellungen für Schulen:
https://grosty.de/2013/05/14/youtube-videos-ohne-werbung-einstellungen-fur-schulen/

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Ist der „Digital Pakt“ ein Segen für Schulen? https://grosty.de/2018/11/26/ist-der-digital-pakt-ein-segen-fuer-schulen/ Mon, 26 Nov 2018 11:13:21 +0000 https://grosty.de/?p=3595 Weiterlesen →]]> Am 23.11.2018 war es soweit, die Große Koalition sowie FDP und Grüne haben die dafür nötige Grundgesetzänderung auf den Weg gebracht. Der Bundestag soll in der kommenden Woche den Gesetzentwurf abschließend beraten und im Anschluss diesen Gesetzentwurf an den Bundesrat weiterleiten. Können sich Schulen nun darüber freuen, oder…?

In der Presse wird von einem Betrag in Höhe von fünf Milliarden Euro gesprochen. Auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung findet man dann genauere Informationen die diesen Betrag relativieren.

  • Es heißt dort: „Der Bund stellt über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung, davon in dieser Legislaturperiode 3,5 Milliarden Euro. Aufgrund des Charakters der Bundesmittel als Finanzhilfen bringen die Länder zusätzlich einen finanziellen Eigenanteil ein. Zusammengenommen stehen dann insgesamt mindestens 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung.“ 1 Ferner „Eine dauerhafte Finanzierung des Bundes für schulische Infrastrukturen ist nicht vorgesehen.“ 1 Somit wird dieses Geld nicht sofort zur Verfügung gestellt und stellt nur eine einmalige Hilfe dar.
    Jeder der im schulischen Kontext tätig ist weiß, dass dieses nur eine „Mogelpackung“ zur Beruhigung der Bevölkerung darstellt. Gerade der Bereich IT ist so schnelllebig das heute gekaufte Hardware innerhalb kürzester Zeit wieder veraltet ist.
    Ein weiterer Aspekt, der hier keine Berücksichtigung findet, ist die Pflege der IT. Was nutzt es IT zu verteilen, aber die Pflege und Instandhaltung wie bisher den Schulen aufzubürden? Nur wenige Schulen verfügen über Systemadministratoren, in den meisten Fällen dürfen engagierte Lehrer diese Aufgabe übernehmen.
    Hinzu kommt ein weiterer Punkt. „Die Schulen selbst können keinen Antrag stellen. Sie melden ihren Bedarf an die jeweiligen Schulträger. Die Schulträger bündeln die Meldungen ihrer Schulen in einem oder in mehreren Förderanträgen und reichen diese beim Land ein.“ 1 Bei der zu erwartenden Fördergeldmengen sind internationale Ausschreibungen notwendig. Das bedeutet, dass individuelle Anschaffungen bzw. Ausweitung des bestehenden IT Bestandes schwer möglich werden. Ich kenne Schulen, die zusammengelegt wurden und dadurch z.B. mit zwei unterschiedlichen Interaktiven Whiteboards arbeiten müssen.
  • Der nächste Punkt, der mich stört ist folgender: „Förderfähig sind insbesondere die breitbandige Verkabelung der Schulen, die W-LAN-Ausleuchtung sowie stationäre Endgeräte wie zum Beispiel interaktive Tafeln.“ 1 Die Seite lehrerfreund.de hat im Jahre 2008 mit einem „Vergleich zwischen “SMART-Board” und “ACTIVboard” 2 veröffentlicht. Auf dieser Seite sind auch Preise der damaligen Zeit zu finden. Vom Preis schlagen die Interaktiven Whiteboards beider Hersteller mit 4000,- € zu Buche. Heute sieht es sicherlich nicht anders aus.
    Eine Verkabelung bzw. das Einrichten eines W-LAN-Netzes mit Access Points ist nicht preiswert. Auch hier ist in meinen Augen dieser „Digitale Pakt“ nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
    Die Breitbandversorgung der Schulen ist aus einem Topf des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur möglich. Hierfür sollen neue Mittel bereitgestellt werden.
  • Was mich nachdenklich stimmt, ist der Punkt 2 „Führen Smartboards und schnelles Internet automatisch zu einer besseren Bildung?“ 1In diesem Abschnitt tauchen Begriffe wie individuelle Lernfortschritte, Online-Plattformen und Vernetzung auf. Birgit Lachner hat dazu einen schönen Blogbeitrag „Schulcloud vs. Moodle“ veröffentlicht. Sie vergleicht in diesem Beitrag sehr schön die Möglichkeiten, die die Schulcloud und Moodle bieten. Ihrem Fazit „Bis der „Jüngling“ Schulcloud sich an das gestandene moodle mit seinen 17 Jahren Entwicklungszeit herangearbeitet hat, wird seeeehr viel Zeit vergehen. Es lohnt sich also, bei moodle reinzuschauen. Wer behauptet, das die Schulcloud besser ist, ist ein Ignorant oder Lügner“ 3 kann ich mich nur anschließen.
    Es ist mir vollkommen schleierhaft, wieso hier öffentliche Gelder verbrannt werden und nicht bestehende Systeme wie Moodle unterstützt und ausgebaut werden. Moodle bietet nicht nur eine langjährige Erfahrung, es besitzt eine große Community. Bei irgendwelchen Problemen kann man jederzeit auf Unterstützung von Fachleuten in den unterschiedlichen Moodleforen zurückgreifen.Lernfortschritte sollen erfasst werden. „…Bildung individueller gestaltet werden. Es ist für Schülerinnen und Schüler wie für Lehrkräfte hilfreich, wenn individuelle Lernfortschritte genauer erfasst und durch gezielte Auswahl von Lernbausteinen und -materialien unterstützt werden können.“ 1 Hört sich im ersten Moment gut an, aber nur im ersten. Laufen wir hier nicht Gefahr den „gläsernen“ Lerner zu forcieren? Wie soll Lernen vermessen werden? Wie will man eine Kompetenzentwicklung, die ja von den Kultusministern gefordert wird, vermessen? Auf der einen Seite überlegt man neue Prüfungsformate und auf der anderen Seite will man Lernfortschritte vermessen.

Auch auf Twitter führte der DigitalPakt zu einer angeregten Diskussion. Ich möchte hier Maik Riecken zitieren, der das schön auf den Punkt gebracht hat: „Und wer sitzt nicht am Tisch bei den Bund-Länder-Verhandlungen? Genau. Derjenige, der den Mist umsetzen muss und auf den alle mit dem Finger zeigen werden.“ 4

Update
Das Handelsblatt hat am 26.11.2018 weitere Aspekte des Digital Pakts veröffentlicht:

  • „Nach dem Entwurf, der dem Handelsblatt vorliegt, sollen pro Schule bis zu 25.000 Euro für „schulgebundene“ Endgeräte bereit stehen – Laptops, Notebooks, Tablets, aber keine Smartphones. Allerdings nur, wenn die entsprechende Infrastruktur beriet steht, oder zumindest beantragt ist. Und: die Geräte müssen „technologieoffen, erweiterungs- und anschlussfähig“ sein.“ 5
  • „Verteilt werden die Mittel nach dem üblichen „Königssteiner Schlüssel“: Danach entfallen auf das größte Land NRW 1,05 Milliarden Euro, Bayern bekommt 777 Millionen und Baden-Württemberg 650 Millionen. Das kleinste Land Bremen erhält 47 Millionen Euro.“ 5

Quelle:

1 Wissenswertes zum DigitalPakt Schule Online verfügbar unter https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zum-digitalpakt-schule-6496.html, zuletzt aktualisiert am 25.11.2018, zuletzt geprüft am 25.11.2018.

2 Vergleich zwischen “SMART-Board” und “ACTIVboard”. Online verfügbar unter https://www.lehrerfreund.de/schule/1s/smartboard-activboard-vergleich-whiteboards/2965#preise, zuletzt aktualisiert am 25.11.2018, zuletzt geprüft am 25.11.2018.

3 Schulcloud vs. moodle – Superlehrer.de. Online verfügbar unter https://www.superlehrer.de/2018/11/25/schulcloud-vs-moodle/, zuletzt geprüft am 25.11.2018.

4 Maik Riecken on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/mccab99/status/1066289439633272832, zuletzt geprüft am 25.11.2018.

5 Digitalpakt Schule: Bund stellt 25.000 Euro pro Schule für Tablets. Online verfügbar unter https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/digitalpakt-schule-bund-stellt-25-000-euro-pro-schule-fuer-tablets/23663646.html?share=twitter, zuletzt geprüft am 26.11.2018.

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Literaturrecherche für Einsteiger mit Hilfe von Citavi https://grosty.de/2018/09/07/literaturrecherche-fuer-einsteiger-mit-hilfe-von-citavi/ Fri, 07 Sep 2018 11:17:19 +0000 https://grosty.de/?p=3231 Weiterlesen →]]> Bei der Erstellung von Referaten und Facharbeiten ist es wichtig ein Literaturverwaltungsprogramm, wie z.B. Citavi zu nutzen. Ich empfehle unseren SchülerInnen diese Software sehr gerne, da die Einarbeitung in die Software intuitiv und relativ einfach ist.

Die eigentliche fällt ihnen am Anfang schwer. Ich möchte aus diesem Grunde ein paar Tipps geben wie man es schafft, dass Citavi nicht nur Literaturpool wird, sondern sich zu einem Wissenspool entwickelt der einem die Arbeit wirklich erleichtert. Ich habe diese Software im Jahr 2007 kennengelernt im Rahmen einer Fortbildung der FU Berlin – Literaturverwaltung mit Endnote. Ich sprach den Dozenten an, dass ich auf der Suche nach einer „einfacheren“ Software wäre und bekam von ihm den Hinweis auf Citavi. Meine Tochter befand sich damals in der Gymnasialen Oberstufe. Ihr Jahrgang war damals der erste der eine Facharbeit oder eine Präsentationsprüfung absolvieren musste. Ich testete damals die Software mit dem Hintergedanken, dass meine Tochter sie nutzen könnte. Damit komme ich zu meinem ersten Tipp.

Vor dem großen Projekt schon ausprobieren

Bevor man mit einer großen Arbeit (Bachelor, etc.) anfängt, sollte man sich mit Hilfe einer kleineren Arbeit die Software näher ansehen.
Das Gymnasium meiner Tochter arbeitete damals mit der Katholische Akademie in Berlin zusammen. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit dort freiwillig einen Kurs zu belegen in dem sie das Wissenschaftliche Arbeiten erlernen sollten. In diesem Zusammenhang entstand die erste Facharbeit mit Unterstützung der Software Citavi und damit die praktische Einarbeitung in diese Software.

Bei der späteren Facharbeit im Rahmen der Allgemeinen Hochschulreife war das von entscheidenden Nutzen.

Zum Ausprobieren kann man auch die kostenlose Version Citavi Free nutzen, die alle Funktionen bietet, aber nur bis zu 100 Titel zulässt. In den meisten Fällen reicht das völlig aus.

Die Graphik verdeutlich den Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit.

Arbeitsablauf

Abbildung 1: Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit

Kategorien und Schlagworte zur Strukturierung nutzen

Daraus ergibt sich folgendes. Mit Hilfe einer weiteren Software Cmap Tools werden Begriffe zu der zu schreibenden Facharbeit gesammelt und sortiert. Diese Begriffe werden anschließend sofort in Citavi als Kategorien eingefügt.

Bei der vorliegenden Facharbeit sieht die Concept Map folgendermaßen aus.

Ablauf

Abbildung 2: Concept Map für eine Facharbeit

Ich empfehle SchülerInnen diese Begriffe in Citavi als Kategorien einzufügen. Das sieht dann so aus.

Kategorien

Abbildung 3: Kategorien einer Facharbeit

Bei der nun folgenden Recherche werden die einzelnen Begriffe recherchiert und die gefundenen Quellen sofort den einzelnen Kategorien zugeordnet.

Die gewählten Kategorien bilden die Gliederung der künftigen Facharbeit ab.

Inhaltsverzeichnis

Abbildung 4: Inhaltsverzeichnis einer Facharbeit

Das funktioniert deshalb, weil Kategorien nummeriert dargestellt und ihnen weitere Unterkategorien zugeordnet werden. Die Kategorien können umsortiert oder umbenannt werden, wenn sich die eigene Gliederung ändert. Es empfiehlt sich jedes Wissenselement nur einer Kategorie zu zuordnen. In einer Kategorie können die Elemente dann in eine gewünschte Reihenfolge gebracht und durch weitere Überschriften noch besser strukturiert werden.

Sobald ein Titel aufgenommen wird, bietet es sich an ihn mit entsprechenden Schlagworten zu versehen.

Von Anfang an auf Einheitlichkeit achten

Man kann sich wirklich eine Menge Arbeit ersparen, wenn man einigen Kleinigkeiten am Anfang etwas Beachtung schenkt:

Citavi bietet eine Reihe unterschiedlicher Zitationsstile an, diese richten sich danach wie eine Quelle zitiert werden soll, und zwar im Text und im Literaturverzeichnis. Je nach Fachgebiet gibt es unterschiedliche Zitationsstile, es empfiehlt sich im Zweifelsfall bei der Fachschaft nachzufragen.

Bei der Aufnahme der Titel sollte man darauf achten, dass es einheitlich bleibt. Man sollte immer die gleichen Abkürzungen und Angaben verwenden.

Als nützliches Extra kann man Texte als PDF direkt an der Quelle speichern und in Citavi bearbeiten und viele zusätzliche Angaben und Zusammenhänge zum Titel vermerken (Inhaltsverzeichnis, Verweise auf Nachbartexte, Abstract usw.). Besonders interessant sind dabei Schlagworte und Kategorien.

„Zusätzliche“ Extras

Neben der grundlegenden Verwaltung, Sammlung und Strukturierung von Literatur und Wissen bietet Citavi noch viele weitere Extras!

Besonders hilfreich sind die Recherchetools. Man kann direkt über Citavi in mehreren Bibliothekskatalogen gleichzeitig recherchieren und bekommt direkt den Standort des gesuchten Titels angezeigt. Des Weiteren kann man direkt nach verfügbaren Volltexten der Titel suchen und diese herunterladen.

Zu jedem Wissenselement können Aufgaben vermerkt werden.

Aufgaben

Abbildung 5: Aufgaben zu einzelnen Wissenselementen

Außerdem bietet Citavi viele Möglichkeiten, die Literatur und das gesammelte Wissen zu exportieren. Es besteht die Möglichkeit über das Programm selbst Literaturlisten in verschiedenen Formaten, Gruppierungen und mit unterschiedlichen Angaben ausgeben lassen. Die Daten können auch in Excel exportieren werden.

Die Option die Wissensbausteine als Skript zu speichern finde ich sehr vorteilhaft. Hierbei werden die Kategorien als Gliederung gespeichert. Sofern man auch die einzelnen Zitate den Kategorien zugordnet hat, sind sie im Word Dokument an der entsprechenden Stelle zu finden und am Ende wird ein komplettes Literaturverzeichnis eingefügt.

Bei Gruppenprojekten erlaubt Citavi auch kollaborative Arbeitsprozesse und markiert, wer wann zuletzt welche Änderungen vorgenommen hat.

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Lehrerbildung / Kompetenzen in einer digitalen Welt – Blogparade https://grosty.de/2017/05/13/lehrerbildung-kompetenzen-in-einer-digitalen-welt-blogparade/ Sat, 13 May 2017 09:50:25 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2452 Weiterlesen →]]> Motto der Blogparade im Mai ist „Lehrerbildung / Kompetenzen in einer digitalen Welt„.

Es sind schon einige interessante Beiträge dazu veröffentlicht worden, die schon ein breites Spektrum zu diesem Thema aufzeigen. Auch hier zeigt es sich ganz offensichtlich, dass es inzwischen einen riesigen Bereich gibt mit den unterschiedlichsten Kompetenzen von Seiten der LehrerInnen. Man kann also kein pauschales Konzept vorgeben, wie Lehrerbildung funktionieren sollte.

Das deckt sich mit meinen Beobachtungen als Dozentin in der Lehrerfort- und -weiterbildung. Ich unterrichte die KollegenInnen Vorort in ihrer eigenen Schule, so dass mit den vorhandenen Ressourcen gearbeitet werden kann. Das hat in meinen Augen den Vorteil, dass sich die Teilnehmer voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren können. Gleichzeitigt stellt es für den Dozenten eine Herausforderung dar, da man nie vor Überraschungen sicher ist.

So unterschiedlich wie die Vorortbedingungen sind, so unterschiedlich sind die Kompetenzen der LehrerInnen. Ich treffe in IWB Schulungen auf KollegenInnen, die ganz am Anfang stehen und eine Erklärung haben möchten, wie man am Morgen die Technik startet. Es tauchen z.T. auch Probleme auf, Dateien zu speichern, sie richtig zu benennen und sie wiederzufinden. Also sogenannte „absolute Basics“. Hier ist vor allem Geduld gefragt und es ist in diesen Fällen erst mal wichtiger den KollegenInnen die „Hemmschwelle“ zu nehmen. Schafft man das nicht, ist jede Fortbildung nur eine „Insellösung“, der Transfer fällt umso schwerer.

Wie kann man nun gegensteuern?

Auch hier fällt mir eine Antwort nicht leicht. Eigentlich müsste man vor der Fortbildung eine Evaluation zum bisherigen Kenntnis-/Kompetenzstand erheben. Das könnte aber zur Folge haben, dass LehrerInnen verschreckt werden. Als Nachhaltig würde es sich erweisen, wenn es Raum geben würde, das Kennengelernte zu vertiefen, anzuwenden und je nach Fortbildungsinhalt zu diskutieren. Dieses wird natürlich nur bei mehrtätigen Fortbildungstagen umsetzbar.

Einige KollegenInnen versuchen auch den Ansatz von sogenannten Mikro-Fortbildungen. Hierbei ist der Vorteil, dass Fortbildungsinhalte in kleinen weitergegeben und diskutiert werden können. Dieses Mikro-Fobis sollten dann parallel mit einer möglichen vertiefenden Fortbildung verknüpft werden können.

Wie gehe ich selber vor?

Ich habe den #GirlsDay dazu genutzt einen Workshop zum Themenkomplex „Einsatz Mobiler Endgeräte im Kunst/Chemie & Experimentalunterricht“ anzubieten. Dazu habe ich mir unsere Kunstlehrerin ins Boot geholt und den Workshop so verändert, dass eine enge Verzahnung von Kunst und Chemie stattfand.

Abbildung 1: Verzahnung zweier Fächer

Wir haben uns in diesem Workshop mit dem Thema „Farben“ beschäftigt. In Rahmen des Kunstkurses haben wir uns mit dem Farbkreis und Farbmischungen beschäftigt. Experimentell haben wir die Farben von Filzstiften chromatographisch getrennt.

Abbildung 2: Chromatographische Trennung von Filzstiften

Der Workshop wurde abgerundet mit Videoproduktion, LearningApp- bzw. Quizlet- Erstellung. Einsatz des Smartphone als Dokumentenkamera, etc.

Privat halte ich mich mit Onlinekursen, MOOC’s und Webinaren auf dem Laufenden.

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Einsatz von Moodle in der Schule https://grosty.de/2017/02/15/einsatz-von-moodle-in-der-schule/ Wed, 15 Feb 2017 05:33:10 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2361 Weiterlesen →]]> Moodle gehört seit vielen Jahren zu den sogenannten Lernmanagementsystemen. In zahlreichen Schulen im gesamten Bundesgebiet bestehen diverse Moodle Instanzen.

Seit Jahren stellt z.B. das Land Berlin mit dem sogenannten Lernraum Berlin, Bayern mit Mebis, Nordrhein-Westfalen mit Logineo Moodle Lernplattformen zur Verfügung.

Abbildung 1: Beispiel eines Moodle Kurses

Parallel dazu laufen immer wieder Diskussionen, dass Moodle zu schwer zu bedienen sei, nicht hübsch sei und die SuS es nicht annehmen wollen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um Argumente, die so nicht unbedingt haltbar sind. Es ist sicherlich richtig, dass man sich erst mal in die Funktionen einer Lernplattform einarbeiten muss. Das gilt aber für jede und ist nicht Moodle spezifisch.

Matthias Förtsch erstellte über Twitter eine Umfrage, bei der er ermitteln wollte, welche Lernplattform an der eigenen Schule benutzt wird. Das Ergebnis ist dem folgenden Link zu entnehmen.

Bei dieser Umfrage zeigt sich, dass Moodle Instanzen im schulischen Kontext am meisten vertreten sind.

Interessant finde ich dieses Ergebnis auch in Bezug auf die von der Bundesministerin Wanka vorgestellte Bildungsoffensive des BMBF für die digitale Wissensgesellschaft.

Dort wird unter anderem eine sogenannte „Schul-Cloud“ gefordert. „Schul-Cloud: Derzeit fördert das BMBF eine Konzeptstudie für eine sogenannte „Schul-Cloud“, einen zentralen webbasierten Dienst, der teilnehmenden Schulen unter anderem Lern- und Arbeitsumgebungen sowie Lerninhalte (z.B. offene Bildungsmaterialien) bietet. Die Konzeptstudie soll im Rahmen eines Pilotprojekts an Schulen aus dem EC-MINT-Netzwerk, einem Verbund naturwissenschaftlich-mathematisch profilierter Gymnasien, in der Praxis erprobt werden.“ 1

Für mich stellt sich hierbei die Frage nach der Notwendigkeit dieser Schul-Cloud. Wir haben in zahlreichen Bundesländern mit verschiedenen Moodle Instanzen schon ein funktionierendes Lernmanagement System. Ich frage mich dabei:

  • Warum kann man nicht dieses Lernmanagement System ausbauen?
  • Warum sorgt man nicht dafür dieses Lernmanagement System „aufzuhübschen“? Die meisten Kritiker stören sich an der Optik.
  • Ist es im Sinne des Steuerzahlers Geld für eine neue Schul-Cloud zu investieren, wo man doch auf bestehende, funktionierende und mit einer breiten internationalen Community umgebenden Lösung schon einen Ansatz hat.
  • Es bestehen zu dem Lernmanagement System zahlreiche Tutorials und Fortbildungsnagebote. Warum muss das für eine neue Schul-Cloud alles neu aufgebaut werden.

Ich denke dieser Vorstoß sollte im Interesse aller noch einmal gut überdacht werden. Es wäre meiner Meinung nach sinnvoller, wenn man eventuell kommendes Geld in einen Ausbau, Verbesserung des bestehendes Lernmanagement System Moodle investieren würde. Dazu gehört meiner Meinung nach auch eine verstärkte Fortbildung der LuL.

Des Weiteren möchte ich hierbei zu bedenken geben, dass eine große Zahl von Universitäten mit der Lernplattform Moodle arbeitet. SuS die einen universitären Weg einschlagen wollen treffen also spätestens dort auf dieses Lernmanagement System.

Quelle:

1 BMBF-Internetredaktion (2016): Sprung nach vorn in der digitalen Bildung – BMBF. Online verfügbar unter https://www.bmbf.de/de/sprung-nach-vorn-in-der-digitalen-bildung-3430.html, zuletzt aktualisiert am 17.10.2016, zuletzt geprüft am 12.02.2017.

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