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Abbildung 1: Wikipedia Konto
Ich unterrichte im Rahmen de eEducation Masterplanes in zahlreichen Berliner Schulen
Lehrer zum Thema Urheberrecht.
In der vierten Klasse müssen Berliner Schüler die sogenannte Radfahrprüfung ablegen.
Ich spreche die Kollegen an und frage sie, ob sie ein Smartphone dabeihaben.

Abbildung 1: Wikipedia Konto
Ich erkläre ihnen, dass das ein „Schweizer Taschenmesser“ wäre.

Abbildung 2: Wikipedia Konto
Lisa Rosa hat in diesem Zusammenhang von einem „Kulturzugangsgerät“ gesprochen.
Bob Blume hat den Begriff „Weltaneignungsassistent“ geprägt.
Quelle:
https://grosty.de
Ich habe mir hierzu ein paar Gedanken gemacht und provoziere mal mit der Behauptung
Lernen muss gewollt sein.
Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, wie ich das meine.
Ich möchte dazu etwas ausholen. Wie vielen im #twitterlehrerzimmer bekannt ist, bin ich kein Lehrer. Ich habe eine Ausbildung absolviert und während meiner Arbeit in der Industrie die Ausbildereignungsverordnung erworben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon jahrelang neben meiner normalen Arbeit Auszubildende vor Ort betreuen dürfen. Auf meine Nachfrage nach einer Betriebsinternen Fortbildung habe ich mir angehört, „dass ich dazu erstmal in die Jahre kommen müsse“.
Das bedeutet, dass ich bei einer vollen Arbeitsstelle während drei Monaten zwei Abende in der Woche eine Fortbildung bei der Industrie und Handelskammer besucht habe. Da waren dann Arbeitstage von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr selbstverständlich. Zusätzlich habe ich drei Prüfungen absolvieren müssen. Diese habe ich durch Abbummeln meiner Überstunden realisiert.
Das Bestehen dieser Fortbildung war nur dadurch möglich, dass ich es selber wollte. Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach ein Punkt zum zeitgemäßen Lernen. Es ist vollkommen unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht der Unterricht ist. Man kann nur etwas lernen, wenn man es selber will.
Das Wissen, welches ich heute habe in Bezug auf Digitale Medien und Digitalen Endgeräten ist auf demselben Wege entstanden. Ich komme ursprünglich aus dem MINT Bereich und bin seit 1984 berufstätig. Damals war die Digitalisierung im beruflichen Umfeld noch nicht so weit fortgeschritten.
Was ist nun mein Fazit daraus?
Wir müssen LernerInnen dazu bringen, dass sie selber lernen wollen. Nur in diesem Fall werden wir Erfolg dabei haben. Dazu müssen wir einen Grundstein legen, auf dem wir dann aufbauen können.

Dabei ist es unabhängig davon, ob es sich um ein Lernen mit oder ohne Digitale Hilfsmittel handelt. Benutzt man digitale Hilfsmittel empfinde ich es als zwingend notwendig, diese für alle Lernenden zugänglich zu machen. Das heißt diese müssen dann für alle Betriebssysteme zur Verfügung stehen.
Eine Frage, die daraus folgt, ist wie motiviere ich LernerInnen dazu lernen zu wollen? Vielleicht weis der Eine oder der Andere darauf eine Antwort.
Ich denke hier haben die Lehrenden eine ganz große Verantwortung. Als Lehrender kann ich nicht nur von den Lernenden „ein lebenslanges Lernen“ fordern, sondern muss das auch aktiv leben.
Ein weiterer Aspekt ist, ich denke, wir sollten niemals Lernende ausbremsen. Im oberen Teil habe ich schon ein Beispiel gegeben.
Auch heute muss ich mich immer wieder rechtfertigen, warum ich zu einer Fortbildung gehen möchte.
Ein Beispiel dafür ist die App „BerlinHistory.app. Ein wunderschönes Beispiel sowohl für lebendigen Geschichtsunterricht, als auch für Touristen.
Geht man auf die entsprechende Seite erhält man die Information, dass diese App nur für Android Handys bzw. für IPhone verfügbar ist.
Eigentlich schade, damit werden Schulen meiner Meinung nach massiv eingeschränkt. Welche Möglichkeit haben Klassen, die z.B. mit einem Windows Tablet ausgestattet sind.
Die Diskussion auf Twitter kann man hier leicht nachvollziehen.
1
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass heutzutage immer noch Apps für jedes Betriebssystem einzeln programmiert werden.
Eine weitere Möglichkeit wäre eine Browser Version zur Verfügung zu stellen. Auf meine dahingehende Nachfrage wurde dann argumentiert: „Für den mac soll es ab der nächsten Betriebssystem Version eine Möglichkeit geben die App auf Mac‘s zu installieren. An einer Browser Version arbeiten wir zur Zeit noch, die hat aber bei uns keine so hohe Priorität, da die Grundidee der App ja „Geschichte vor Ort erleben“ ist.“ 3
Ein weiteres Argument gegen eine Webvariante: „Außerdem ergeben sich bei Veröffentlichung der Inhalte in Web auch lizenzrechtliche Probleme bei einigen unserer Inhalte.“
Lars Reitze veröffentlicht bezüglich der App eXperilyser 4 vom Cornelsen Verlag ein weiteres Beispiel.
5
Es ist für mich vollkommen unverständlich wie hier verfahren wird.
Mit Xamarin besteht die Möglichkeit das Grundgerüst für eine „Universal App“ zu erstellen. Optische Feinheiten können immer noch angepasst werden. Eine Dokumentation gibt es unter folgendem Link.
Quelle:
1 #KeinVerblassen on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/DiePolierer/status/1137242776305885185, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
2 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1107942769618767872, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
3 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1137333355840712704, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
4 eXperilyser® Jahreslizenz — Cornelsen Experimenta. Online verfügbar unter https://cornelsen-experimenta.de/shop//71524-eXperilyser%C2%AE+Jahreslizenz+einzeln.html, zuletzt geprüft am 09.06.2019.
5 Lars Reitze on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/Herr_Rz/status/1137413792361586688, zuletzt geprüft am 09.06.2019.
]]>
In diesem Jahr wage ich mich einmal an das Thema Legevideos / Explainity Videos heran.
Für Schulen ist diese Art der Videoproduktion praktisch, da sie schnell zu erstellen sind und durch selbst gezeichnete / geschriebene Elemente DSGVO konform sind. Werden zu den Legevideos sprachliche Aufnahmen mit angefertigt muss dennoch eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt werden.
Der Materialaufwand ist ebenfalls äußerst gering.

Abbildung 1: Material für Erklärvideos
Das eigentliche Video erstelle ich dann in einem sogenannten Lichtzelt.

Abbildung 2: Lichtzelt
Auf meinem Blog finden sich zahlreiche weitere Beiträge zum Thema Videoproduktion:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen | Digitale Schule im 21. Jahrhundert (grosty.de)
Erstellung von Videos für den Chemieunterricht:
https://grosty.de/2016/08/17/erstellung-von-videos-fuer-den-chemieunterricht/
Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/
Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck – Schnitttechniken:
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/
Erstellung einer Concept Map mit Hilfe von Cmap Tools – Lernvideo:
https://grosty.de/2014/04/28/erstellung-einer-concept-map-mit-hilfe-von-cmap-tools-lernvideo/
Physik: Videoanalyse von Bewegungen mit dem PC – Software Viana:
https://grosty.de/2013/12/07/videoanalyse-von-bewegungen-mit-dem-pc-software-vianna/
Video Framing/embeding bald eine Urheberrechtsverletzung?:
https://grosty.de/2013/05/20/video-framingembeding-bald-eine-urheberrechtsverletzung/
YouTube Videos ohne Werbung – Einstellungen für Schulen:
https://grosty.de/2013/05/14/youtube-videos-ohne-werbung-einstellungen-fur-schulen/
Die eigentliche fällt ihnen am Anfang schwer. Ich möchte aus diesem Grunde ein paar Tipps geben wie man es schafft, dass Citavi nicht nur Literaturpool wird, sondern sich zu einem Wissenspool entwickelt der einem die Arbeit wirklich erleichtert. Ich habe diese Software im Jahr 2007 kennengelernt im Rahmen einer Fortbildung der FU Berlin – Literaturverwaltung mit Endnote. Ich sprach den Dozenten an, dass ich auf der Suche nach einer „einfacheren“ Software wäre und bekam von ihm den Hinweis auf Citavi. Meine Tochter befand sich damals in der Gymnasialen Oberstufe. Ihr Jahrgang war damals der erste der eine Facharbeit oder eine Präsentationsprüfung absolvieren musste. Ich testete damals die Software mit dem Hintergedanken, dass meine Tochter sie nutzen könnte. Damit komme ich zu meinem ersten Tipp.
Bevor man mit einer großen Arbeit (Bachelor, etc.) anfängt, sollte man sich mit Hilfe einer kleineren Arbeit die Software näher ansehen.
Das Gymnasium meiner Tochter arbeitete damals mit der Katholische Akademie in Berlin zusammen. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit dort freiwillig einen Kurs zu belegen in dem sie das Wissenschaftliche Arbeiten erlernen sollten. In diesem Zusammenhang entstand die erste Facharbeit mit Unterstützung der Software Citavi und damit die praktische Einarbeitung in diese Software.
Bei der späteren Facharbeit im Rahmen der Allgemeinen Hochschulreife war das von entscheidenden Nutzen.
Zum Ausprobieren kann man auch die kostenlose Version Citavi Free nutzen, die alle Funktionen bietet, aber nur bis zu 100 Titel zulässt. In den meisten Fällen reicht das völlig aus.
Die Graphik verdeutlich den Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit.

Abbildung 1: Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit
Daraus ergibt sich folgendes. Mit Hilfe einer weiteren Software Cmap Tools werden Begriffe zu der zu schreibenden Facharbeit gesammelt und sortiert. Diese Begriffe werden anschließend sofort in Citavi als Kategorien eingefügt.
Bei der vorliegenden Facharbeit sieht die Concept Map folgendermaßen aus.

Abbildung 2: Concept Map für eine Facharbeit
Ich empfehle SchülerInnen diese Begriffe in Citavi als Kategorien einzufügen. Das sieht dann so aus.

Abbildung 3: Kategorien einer Facharbeit
Bei der nun folgenden Recherche werden die einzelnen Begriffe recherchiert und die gefundenen Quellen sofort den einzelnen Kategorien zugeordnet.
Die gewählten Kategorien bilden die Gliederung der künftigen Facharbeit ab.

Abbildung 4: Inhaltsverzeichnis einer Facharbeit
Das funktioniert deshalb, weil Kategorien nummeriert dargestellt und ihnen weitere Unterkategorien zugeordnet werden. Die Kategorien können umsortiert oder umbenannt werden, wenn sich die eigene Gliederung ändert. Es empfiehlt sich jedes Wissenselement nur einer Kategorie zu zuordnen. In einer Kategorie können die Elemente dann in eine gewünschte Reihenfolge gebracht und durch weitere Überschriften noch besser strukturiert werden.
Sobald ein Titel aufgenommen wird, bietet es sich an ihn mit entsprechenden Schlagworten zu versehen.
Man kann sich wirklich eine Menge Arbeit ersparen, wenn man einigen Kleinigkeiten am Anfang etwas Beachtung schenkt:
Citavi bietet eine Reihe unterschiedlicher Zitationsstile an, diese richten sich danach wie eine Quelle zitiert werden soll, und zwar im Text und im Literaturverzeichnis. Je nach Fachgebiet gibt es unterschiedliche Zitationsstile, es empfiehlt sich im Zweifelsfall bei der Fachschaft nachzufragen.
Bei der Aufnahme der Titel sollte man darauf achten, dass es einheitlich bleibt. Man sollte immer die gleichen Abkürzungen und Angaben verwenden.
Als nützliches Extra kann man Texte als PDF direkt an der Quelle speichern und in Citavi bearbeiten und viele zusätzliche Angaben und Zusammenhänge zum Titel vermerken (Inhaltsverzeichnis, Verweise auf Nachbartexte, Abstract usw.). Besonders interessant sind dabei Schlagworte und Kategorien.
Neben der grundlegenden Verwaltung, Sammlung und Strukturierung von Literatur und Wissen bietet Citavi noch viele weitere Extras!
Besonders hilfreich sind die Recherchetools. Man kann direkt über Citavi in mehreren Bibliothekskatalogen gleichzeitig recherchieren und bekommt direkt den Standort des gesuchten Titels angezeigt. Des Weiteren kann man direkt nach verfügbaren Volltexten der Titel suchen und diese herunterladen.
Zu jedem Wissenselement können Aufgaben vermerkt werden.

Abbildung 5: Aufgaben zu einzelnen Wissenselementen
Außerdem bietet Citavi viele Möglichkeiten, die Literatur und das gesammelte Wissen zu exportieren. Es besteht die Möglichkeit über das Programm selbst Literaturlisten in verschiedenen Formaten, Gruppierungen und mit unterschiedlichen Angaben ausgeben lassen. Die Daten können auch in Excel exportieren werden.
Die Option die Wissensbausteine als Skript zu speichern finde ich sehr vorteilhaft. Hierbei werden die Kategorien als Gliederung gespeichert. Sofern man auch die einzelnen Zitate den Kategorien zugordnet hat, sind sie im Word Dokument an der entsprechenden Stelle zu finden und am Ende wird ein komplettes Literaturverzeichnis eingefügt.
Bei Gruppenprojekten erlaubt Citavi auch kollaborative Arbeitsprozesse und markiert, wer wann zuletzt welche Änderungen vorgenommen hat.
]]>In einem Beitrag „Wissen zur DSGVO – 7 Tipps für Fotografen“ der Kanzlei IPCL Rieck & Partner wird hierauf näher eingegangen. Der Beitrag wendet sich nicht direkt an Schulen, sondern eher an Hochzeitsfotografen.
1
Abbildung 1: 7 Tipps für Fotografen
„Für jegliche Fotografie mit der Möglichkeit auf personenbezogene Bilder kann in Zukunft ein umfangreiches Einwilligungs-Regelwerk unerlässlich werden. Betroffene, also auf den Fotos abgebildete Personen, müssen gemäß der DSGVO umfassend darüber aufgeklärt werden, was mit den personenbezogenen Daten (= Fotos) geschieht. Die Inanspruchnahme anwaltlicher Beratung bei Erstellung einer solchen DSGVO-sicheren Einwilligungserklärung dürfte unerlässlich sein.“ 1
Jörg Heinrich hat es in seinem Beitrag „Vorsicht Kamera“ drastischer ausgedrückt.
„Böswillig könnte man sagen: Wer eine Personengruppe mit der Spiegelreflex Baujahr 1973 fotografiert und alle Abgebildeten danach um die Ecke bringt, ist juristisch auf der sicheren Seite – zumindest in Sachen Foto.“ 2
In diesen beiden Artikeln wird meiner Meinung nach sehr deutlich gezeigt, dass Schulen, Verein etc. von dem deutschen Gesetzgeber alleine gelassen werden. An statt klare Regelungen zu treffen wartet man lieber auf die Klärung von Gerichten.
Sehen wir demnächst nur noch Schulhomepage oder Blogbeiträge ohne Fotos? Wie gehen wir mit einem „Tag der Offenen Tür“ oder ähnlichem um?
Hier ist eine Behördliche Stellungnahme aus Hamburg zum Fotografieren in der Öffentlichkeit und der #DSGVO.
„Solange der deutsche Gesetzgeber nicht tätig wird, ist die Lösung aus Hamburg zu empfehlen. Pauschal gesagt heißt das, dass Aufnahmen, die zu kommerziellen oder künstlerischen Zwecken gefertigt werden, gerechtfertigt sind und eine Informationspflicht nicht besteht.
Die gute Nachricht für alle Hobbyfotografen unter uns: im Alltag ändert sich also praktisch nichts.“
Ein praktischer Helfer für die Erstellung von „Datensparsamen“ Fotos liefert der Beitrag Fotos vom Pfingstlager – so klappt’s mit dem Datenschutz. 4
„Panoramafreiheit – was darf man fotografieren und welche Gesetze müssen bei der Veröffentlichung beachtet werden?“ Dieser Beitrag beleuchtet alle Facetten die zu beachten sind.
Quelle: 1 Wissen zur DSGVO – 7 Tipps für Fotografen. Online verfügbar unter https://www.ipcl-rieck.com/allgemein/wissen-zur-dsgvo-7-tipps-fuer-fotografen.html, zuletzt geprüft am 30.04.2018.
2 Vorsicht, Kamera! Online verfügbar unter https://www.lead-digital.de/dsvgo-vorsicht-kamera/, zuletzt geprüft am 08.05.2018.
3 Fotografieren im Blitzlicht der DSGVO – Behörde schafft Klarheit. Online verfügbar unter https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/fotografieren-im-blitzlicht-der-dsgvo-behoerde-schafft-klarheit/, zuletzt geprüft am 12.05.2018.
4 Neumann, Felix (2018): Fotos vom Pfingstlager – so klappt’s mit dem Datenschutz. https://www.facebook.com/bdkj.bund; Digitale Lebenswelten. Online verfügbar unter http://digitalelebenswelten.bdkj.de/2018/05/17/fotos-vom-pfingstlager-so-klappts-mit-dem-datenschutz/, zuletzt geprüft am 17.05.2018.
5 Panoramafreiheit: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de. Online verfügbar unter https://www.juraforum.de/lexikon/panoramafreiheit, zuletzt geprüft am 12.08.2019.
]]>Eigentlich hatte das Jahr recht gut angefangen.
Am 30. Juni sollte die Veranstaltung „Flipped Classroom Convention“ stattfinden, zu der ich mich mit als erste angemeldet hatte. Ich habe in den Projektjahren immer wieder an diversen Treffen teilgenommen und auch zusammen mit Anton Bollen einen Workshop zu der Nutzung von Camtasia veranstaltet.
Ich hatte mir folgende Workshops rausgesucht:
Leider hatte mir sowohl das Wetter, als auch meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich konnte die Veranstaltung nur über Twitter mitlesen. Was ich ein bisschen schade finde ist das man nicht überlegt hatte eine Liveschaltung bzw. eine Aufzeichnung der Workshops zu organisieren.
Es ist leider nirgendwo eindeutig geregelt, wie weit man als Angestellter Social Media Dienste oder auch Veranstaltungen besuchen darf, wenn man zu diesem Zeitpunkt arbeitsunfähig geschrieben ist.
Eine komplette Online Fortbildung „OneNote für Einsteiger“ von Kurt Söser habe ich im Juni genossen. Dadurch, dass dieser Kurs komplett Online ablief, hatte ich die Möglichkeit am Schreibtisch zu lernen, ich musste hierfür nicht einmal die Wohnung verlassen. Der Kurs war in drei Module aufgebaut, bei denen jeweils zunächst ein Webinar durchgeführt wurde. Anschließend bestand die Möglichkeit, dass man sich Informationen mit Hilfe verschiedener Texte, Links und Videos verschaffen konnte. Selbstverständlich fand das ganze in einem geschützten OneNote Classroom statt.
Kurt Söser hat es auch geschafft, dass zahlreiche KollegenInnen eigene Unterrichtstunden in „unserem“ Classroom vorgestellt haben. Diese wurden im Webinar besprochen und haben viele neue Anregungen über den Aufbau eines Klassennotizbuches gegeben. Absolute Spitze, ich habe viele Anregungen in diesem Kurs mitgenommen und in meinen eigenen Notizbüchern umgesetzt.
Was mir hierbei auch sehr gut gefallen hat, Kurt Söser hat auch gezeigt, wie man mit Schülern ohne einen OneNote Classroom Kurs arbeiten kann. Man muss dazu wissen, dass man OneNote Classroom nur nutzen kann, wenn die Schule über einen Office 365 Account verfügt.
Im September ging es gleich weiter mit der nächsten Online Fortbildung „OneNote für LehrerInnen – Fortgeschrittene“ von Kurt Söser. Eine ausführliche Kursbeschreibung kann man unter diesem Link nachlesen. Der Ablauf gestaltete sich wieder nach dem Prinzip des vorangegangenen Kurses.
Was mir jetzt noch fehlen würde wäre ein Kurs der sich damit beschäftigt, wie man OneNote möglichst effektiv im Zusammenspiel mit einer Moodle Lernplattform nutzen kann.
Zum Jahresende zeigte es sich wieder, dass die Termine sich überschlagen.
Am 06.11.2017 gab es eine sehr interessante und wichtige Veranstaltung „Digitale Bildung: Orientierung bieten, Qualität sichern – aber wie?“
Am 24.11. und am 25.11.2017 fand wieder der #ExcitingEdu Day in Berlin statt. Ich freue mich, dass ich bereits das dritte Mal als Referentin daran teilnehmen konnte.
Auch hier hätte ich ein paar Anregungen:
Das zweitätige Format ist super, allerdings könnte man überlegen ob man die Zeiten etwas verändert. Das Event startete am Freitag um 10:00 Uhr mit der Begrüßung der Teilenehmer und einer sich anschließenden Diskussion. Zu Bedenken ist, dass viele Lehrer Probleme mit einer Dienstbefreiung haben und somit erst später kommen können. Am Samstag endete die Veranstaltung schon um 12:30 Uhr mit der Rückgabe der Geräte.
Die Frage ist ob man bei einem neuen #ExcitingEdu Day die Zeiten etwas verlagern kann.
Das zweite was mir bei dieser Veranstaltung aufgefallen ist, ist das Veranstaltungen bei denen man nicht von einem Gerätetyp abhängig ist parallel liefen. Dasselbe gilt auch für die MINT Angebote. Dort gab es am Samstag die stärksten Überschneidungen. Vielleicht kann man auch hier etwas verlagern.
Mein eigener Blog litt natürlich auch unter meiner langen Arbeitsunfähigkeit. Insgesamt habe ich 20 Beiträge verfasst.
Im Neuen Jahr will ich auf alle Fälle mehr fotographieren, ich hatte mir zum Jahresende eine neue Digitalkamera gekauft.
]]>Es sind schon einige interessante Beiträge dazu veröffentlicht worden, die schon ein breites Spektrum zu diesem Thema aufzeigen. Auch hier zeigt es sich ganz offensichtlich, dass es inzwischen einen riesigen Bereich gibt mit den unterschiedlichsten Kompetenzen von Seiten der LehrerInnen. Man kann also kein pauschales Konzept vorgeben, wie Lehrerbildung funktionieren sollte.
Das deckt sich mit meinen Beobachtungen als Dozentin in der Lehrerfort- und -weiterbildung. Ich unterrichte die KollegenInnen Vorort in ihrer eigenen Schule, so dass mit den vorhandenen Ressourcen gearbeitet werden kann. Das hat in meinen Augen den Vorteil, dass sich die Teilnehmer voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren können. Gleichzeitigt stellt es für den Dozenten eine Herausforderung dar, da man nie vor Überraschungen sicher ist.
So unterschiedlich wie die Vorortbedingungen sind, so unterschiedlich sind die Kompetenzen der LehrerInnen. Ich treffe in IWB Schulungen auf KollegenInnen, die ganz am Anfang stehen und eine Erklärung haben möchten, wie man am Morgen die Technik startet. Es tauchen z.T. auch Probleme auf, Dateien zu speichern, sie richtig zu benennen und sie wiederzufinden. Also sogenannte „absolute Basics“. Hier ist vor allem Geduld gefragt und es ist in diesen Fällen erst mal wichtiger den KollegenInnen die „Hemmschwelle“ zu nehmen. Schafft man das nicht, ist jede Fortbildung nur eine „Insellösung“, der Transfer fällt umso schwerer.
Wie kann man nun gegensteuern?
Auch hier fällt mir eine Antwort nicht leicht. Eigentlich müsste man vor der Fortbildung eine Evaluation zum bisherigen Kenntnis-/Kompetenzstand erheben. Das könnte aber zur Folge haben, dass LehrerInnen verschreckt werden. Als Nachhaltig würde es sich erweisen, wenn es Raum geben würde, das Kennengelernte zu vertiefen, anzuwenden und je nach Fortbildungsinhalt zu diskutieren. Dieses wird natürlich nur bei mehrtätigen Fortbildungstagen umsetzbar.
Einige KollegenInnen versuchen auch den Ansatz von sogenannten Mikro-Fortbildungen. Hierbei ist der Vorteil, dass Fortbildungsinhalte in kleinen weitergegeben und diskutiert werden können. Dieses Mikro-Fobis sollten dann parallel mit einer möglichen vertiefenden Fortbildung verknüpft werden können.
Wie gehe ich selber vor?
Ich habe den #GirlsDay dazu genutzt einen Workshop zum Themenkomplex „Einsatz Mobiler Endgeräte im Kunst/Chemie & Experimentalunterricht“ anzubieten. Dazu habe ich mir unsere Kunstlehrerin ins Boot geholt und den Workshop so verändert, dass eine enge Verzahnung von Kunst und Chemie stattfand.

Abbildung 1: Verzahnung zweier Fächer
Wir haben uns in diesem Workshop mit dem Thema „Farben“ beschäftigt. In Rahmen des Kunstkurses haben wir uns mit dem Farbkreis und Farbmischungen beschäftigt. Experimentell haben wir die Farben von Filzstiften chromatographisch getrennt.

Abbildung 2: Chromatographische Trennung von Filzstiften
Der Workshop wurde abgerundet mit Videoproduktion, LearningApp- bzw. Quizlet- Erstellung. Einsatz des Smartphone als Dokumentenkamera, etc.
Privat halte ich mich mit Onlinekursen, MOOC’s und Webinaren auf dem Laufenden.
]]>Im Rahmen der Diskussion tauchte die Frage auf, ob jemand schon einmal etwas veröffentlicht hat zur Frage wie fängt man an zu bloggen bzw. wo könnten Fallstricke liegen.

Ich möchte einfach mal versuchen darauf einzugehen, wie ich zum Bloggen kam.
Ich habe im Jahr 2011 an der FU Berlin ein berufsbegleitendes Qualifizierungsprogramm „E-Teaching – E-Learning in der Hochschullehre“ belegt. Diese Zertifizierung läuft seit Jahren erfolgreich und am 20.01.2017 startet ein weiterer Durchgang.
Im Verlauf dieses Zertifizierungskurses wurden verschiedene Web 2.0 Tools vorgestellt. Wir wurden außerdem dazu animiert uns ein Twitter Konto und einen eigenen Blog anzulegen. Ich habe mich für WordPress entschieden. Hier ist der Vorteil, das ich einen Blogbeitrag in Word erstellen kann und direkt aus Word auch veröffentlichen kann.
Ziemlich zu Beginn des Kurses fand eine Veranstaltung mit Herrn Dr. Till Kreutzer „Urheberrecht im Kontext E-Learning“ statt.
Für uns Teilnehmer hatte das den Vorteil, dass wir sehr gut vorbereitet waren für den Start in Blended Learning Veranstaltungen, Blog und Twitter.
Wie hat sich dieser Zertifizierungskurs nun auf meine Beiträge auf meinem Blog ausgewirkt?
Ich hatte zunächst einmal Hemmungen überhaupt etwas zu veröffentlichen.
Ich stellte mir ganz viele Fragen, wie z.B.
Die Kursleiter und die anderen Teilnehmer haben mich dann dazu ermutigt anzufangen.
Ich denke allgemein muss man sich erst mal klar darüber werden, welche Motivation habe ich um einen Blog zu führen?

Abbildung 1: Verschiedene Blogarten
Ich kenne bei Lehrerblogs drei verschiedene Arten:
Bloggt man unter seinem richtigen Namen oder legt man sich ein Avatar zu?
Meiner Meinung nach ist es bei den ersten beiden Namen wichtig unter seinem eigenen Namen zu bloggen. Schließlich will man gezielt Informationen teilen, Fragen werden auch lieber an eine reale Person gerichtet.
Bei dem Typ von Blog 3 würde ich unter einem Avatar bloggen.
Was findet man auf meinem Blog?
Für mich persönlich ist es wichtig authentisch zu bloggen, das heißt ich möchte Informationen teilen und setze mich wenn nötig auch mal kritisch mit Themen auseinander. Beispiele dafür sind die Beiträge: „Für Schulen einfach katastrophal – Neue Version der Smart Notebook Software“ und „Anfallende Kosten für die Umsetzung der Digitalen Bildung in Schulen – ein Rechenbeispiel„.
Auf meinem Blog findet man nur vereinzelt Beiträge die sich direkt mit der Arbeit mit SchülerInnen befasst. Das liegt einfach daran, dass ich an meiner Schule nur selten Kontakt zu SchülerInnen im Unterricht habe. Ich betreue an meiner Schule die SchülerInnen in zwei Fächern auf der Lernplattform Moodle (Lernraum Berlin). Als Ausbilderin habe ich aber vor Jahren eine Lehrbefähigung bescheinigt bekommen und bin seit 2004 in der Lehrer Fort- und Weiterbildung (eEducation Masterplan Berlin) beschäftigt. Ich führe aber auch an der VHS Kurse für Schüler durch. Ich habe hierzu auch einen Blogbeitrag verfasst: „Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen in der Schule – Präsentationsprüfung„.
Weitere Themen sind:
Was versuche ich immer zu Beachten beim Bloggen?
Die Ausführungen von Herrn Dr. Till Kreutzer haben mich in Bezug auf das Urheberrecht extrem erschüttert. Es gibt bei der Verwendung von Medien so viele und auch ständig neue Fallstricke. Ich habe für mich die Konsequenz gezogen, dass ich nur mit selbstgefertigten Fotos oder Videos arbeite. Es ist mir persönlich zu arbeitsintensiv und zu unsicher mit Fotos oder Videos aus dem Internet zu arbeiten. Verwende ich Fotos auf denen Schüler abgebildet sind, versuche ich bei der Erstellung diese nur von hinten zu fotographieren. Ich habe außerdem bei seitlichen Portrait Fotos die Gesichter verpixelt.
Eine empfehlenswerte Seite zu Fragen zum Thema Urheberrecht ist die Seite Irights Info.
Ferner muss auf jedem Blog ein Impressum vorhanden sein. Ich habe für das Impressum meines Blogs den
Impressum Generator
von e-recht24.de genutzt.
Wie viele Blogbeiträge habe ich veröffentlicht?
Mein erster Blogbeitrag wurde am 20.02.2011 veröffentlich.
Abbildung 2: Anzahl meiner veröffentlichten Blogbeiträge |
|
Abbildung 3: Entwicklung der Besucherzahlen meines Blogs |
Wie kommt diese Entwicklung?
Seit Sommer 2013 nutze ich relativ intensiv mein Twitter Konto. Seit diesem Zeitraum werden meine Blogbeiträge auch auf Twitter bekannt gemacht. Wie man anhand der Graphiken erkennen kann, sind seit diesem Zeitraum meine Besucherzahlen kontinuierlich gestiegen.
Was bedeutet das Schreiben von Blogbeiträgen für mich?
Alle Fotos und Graphiken: Martina Grosty
]]>Ich habe mir für solche Gelegenheiten etwas zusammengebastelt. Hier ist meine Materialliste:
Ein Ende der Angelschnur wird durch das Schlauchstück geführt und verknotet. Das andere Angelschnurende wird dann zwischen der Schraube und der Mutter befestigt. Jetzt ist das Schnurstativ einsatzbereit.

Abbildung 1.Fotoapparat mit Schnurstativ
Benötigt man ein Stativ, lässt man die Angelschnur mit dem Schlauchstück einfach fallen. Mit dem Fuß tritt man auf das Schlauchstück und zieht die Angelschnur stramm. Das hat den Effekt, dass der Fotoapparat automatisch ruhig gehalten wird.

Abbildung 2.Das Schlauchstück befindet sich unter dem Fuß

Abbildung 3: Fotoapparat mit gespanntem Schnurstativ

Abbildung 4: Angelschnur vom Schnurstativ straff gespannt
Verwackelte Fotos gehören mit Hilfe dieser Konstruktion der Vergangenheit an.
Alle Fotos: Martina Grosty
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