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Windows – Digitale Schule im 21. Jahrhundert https://grosty.de Martina Grosty Sun, 17 Jul 2022 08:34:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Wikimeadia/Wikipedia -Tipp für Schulen https://grosty.de/2020/08/04/wikimeadia-wikipedia-tipp-fuer-schulen/ Tue, 04 Aug 2020 04:40:12 +0000 https://grosty.de/?p=3977 Weiterlesen →]]> Ich veröffentliche zahlreiche Fotos auf den Seiten von Wikimeadia/Wikipedia.

Wikipedia Eintrag

Abbildung 1: Wikipedia Konto

Ich unterrichte im Rahmen de eEducation Masterplanes in zahlreichen Berliner Schulen
Lehrer zum Thema Urheberrecht.

In der vierten Klasse müssen Berliner Schüler die sogenannte Radfahrprüfung ablegen.

Ich spreche die Kollegen an und frage sie, ob sie ein Smartphone dabeihaben.

Abbildung 1: Wikipedia Konto

Ich erkläre ihnen, dass das ein „Schweizer Taschenmesser“ wäre.

Abbildung 2: Wikipedia Konto

Lisa Rosa hat in diesem Zusammenhang von einem „Kulturzugangsgerät“ gesprochen.

Bob Blume hat den Begriff „Weltaneignungsassistent“ geprägt.

Quelle:
https://grosty.de

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Blogparade von Bob Blume „Zeitgemäßes Lernen konkret #lernparade“ – Lernen muss gewollt sein https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/ https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/#comments Sun, 17 Nov 2019 11:16:58 +0000 https://grosty.de/?p=3736 Weiterlesen →]]> Bob Blume ruft zu einer #Lernparade auf. Es gibt schon zahlreiche interessante Beiträge dazu.

Ich habe mir hierzu ein paar Gedanken gemacht und provoziere mal mit der Behauptung
Lernen muss gewollt sein.

Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, wie ich das meine.

Ich möchte dazu etwas ausholen. Wie vielen im #twitterlehrerzimmer bekannt ist, bin ich kein Lehrer. Ich habe eine Ausbildung absolviert und während meiner Arbeit in der Industrie die Ausbildereignungsverordnung erworben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon jahrelang neben meiner normalen Arbeit Auszubildende vor Ort betreuen dürfen. Auf meine Nachfrage nach einer Betriebsinternen Fortbildung habe ich mir angehört, „dass ich dazu erstmal in die Jahre kommen müsse“.
Das bedeutet, dass ich bei einer vollen Arbeitsstelle während drei Monaten zwei Abende in der Woche eine Fortbildung bei der Industrie und Handelskammer besucht habe. Da waren dann Arbeitstage von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr selbstverständlich. Zusätzlich habe ich drei Prüfungen absolvieren müssen. Diese habe ich durch Abbummeln meiner Überstunden realisiert.

Das Bestehen dieser Fortbildung war nur dadurch möglich, dass ich es selber wollte. Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach ein Punkt zum zeitgemäßen Lernen. Es ist vollkommen unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht der Unterricht ist. Man kann nur etwas lernen, wenn man es selber will.

Das Wissen, welches ich heute habe in Bezug auf Digitale Medien und Digitalen Endgeräten ist auf demselben Wege entstanden. Ich komme ursprünglich aus dem MINT Bereich und bin seit 1984 berufstätig. Damals war die Digitalisierung im beruflichen Umfeld noch nicht so weit fortgeschritten.

Was ist nun mein Fazit daraus?

Wir müssen LernerInnen dazu bringen, dass sie selber lernen wollen. Nur in diesem Fall werden wir Erfolg dabei haben. Dazu müssen wir einen Grundstein legen, auf dem wir dann aufbauen können.

Steine

Dabei ist es unabhängig davon, ob es sich um ein Lernen mit oder ohne Digitale Hilfsmittel handelt. Benutzt man digitale Hilfsmittel empfinde ich es als zwingend notwendig, diese für alle Lernenden zugänglich zu machen. Das heißt diese müssen dann für alle Betriebssysteme zur Verfügung stehen.

Eine Frage, die daraus folgt, ist wie motiviere ich LernerInnen dazu lernen zu wollen? Vielleicht weis der Eine oder der Andere darauf eine Antwort.
Ich denke hier haben die Lehrenden eine ganz große Verantwortung. Als Lehrender kann ich nicht nur von den Lernenden „ein lebenslanges Lernen“ fordern, sondern muss das auch aktiv leben.

Ein weiterer Aspekt ist, ich denke, wir sollten niemals Lernende ausbremsen. Im oberen Teil habe ich schon ein Beispiel gegeben.
Auch heute muss ich mich immer wieder rechtfertigen, warum ich zu einer Fortbildung gehen möchte.

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https://grosty.de/2019/11/17/blogparade-von-bob-blume-zeitgemaesses-lernen-konkret-lernparade-lernen-muss-gewollt-sein/feed/ 2
Apps schränken Schulen ein https://grosty.de/2019/06/10/apps-schraenken-schulen-ein/ Mon, 10 Jun 2019 10:02:14 +0000 https://grosty.de/?p=3672 Weiterlesen →]]> Ich freue mich immer wieder über wunderschöne App Angebote für Schulen.

Ein Beispiel dafür ist die App „BerlinHistory.app. Ein wunderschönes Beispiel sowohl für lebendigen Geschichtsunterricht, als auch für Touristen.

Geht man auf die entsprechende Seite erhält man die Information, dass diese App nur für Android Handys bzw. für IPhone verfügbar ist.

Eigentlich schade, damit werden Schulen meiner Meinung nach massiv eingeschränkt. Welche Möglichkeit haben Klassen, die z.B. mit einem Windows Tablet ausgestattet sind.

Die Diskussion auf Twitter kann man hier leicht nachvollziehen.

 1

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass heutzutage immer noch Apps für jedes Betriebssystem einzeln programmiert werden.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Browser Version zur Verfügung zu stellen. Auf meine dahingehende Nachfrage wurde dann argumentiert: „Für den mac soll es ab der nächsten Betriebssystem Version eine Möglichkeit geben die App auf Mac‘s zu installieren. An einer Browser Version arbeiten wir zur Zeit noch, die hat aber bei uns keine so hohe Priorität, da die Grundidee der App ja „Geschichte vor Ort erleben“ ist.“ 3

Ein weiteres Argument gegen eine Webvariante: „Außerdem ergeben sich bei Veröffentlichung der Inhalte in Web auch lizenzrechtliche Probleme bei einigen unserer Inhalte.“

Lars Reitze veröffentlicht bezüglich der App eXperilyser 4 vom Cornelsen Verlag ein weiteres Beispiel.

5

Es ist für mich vollkommen unverständlich wie hier verfahren wird.

Mit Xamarin besteht die Möglichkeit das Grundgerüst für eine „Universal App“ zu erstellen. Optische Feinheiten können immer noch angepasst werden. Eine Dokumentation gibt es unter folgendem Link.

 

 

Quelle:

1 #KeinVerblassen on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/DiePolierer/status/1137242776305885185, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
2 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1107942769618767872, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
3 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1137333355840712704, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
4 eXperilyser® Jahreslizenz — Cornelsen Experimenta. Online verfügbar unter https://cornelsen-experimenta.de/shop//71524-eXperilyser%C2%AE+Jahreslizenz+einzeln.html, zuletzt geprüft am 09.06.2019.
5 Lars Reitze on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/Herr_Rz/status/1137413792361586688, zuletzt geprüft am 09.06.2019.

 

 

 

 

 

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Videoproduktion für den Unterricht https://grosty.de/2019/02/11/videoproduktion-fuer-den-unterricht/ Mon, 11 Feb 2019 13:15:20 +0000 https://grosty.de/?p=3631 Weiterlesen →]]> Das Thema Videoproduktion für den Unterricht lässt mich auch in diesem Jahr nicht los.

In diesem Jahr wage ich mich einmal an das Thema Legevideos / Explainity Videos heran.

Für Schulen ist diese Art der Videoproduktion praktisch, da sie schnell zu erstellen sind und durch selbst gezeichnete / geschriebene Elemente DSGVO konform sind. Werden zu den Legevideos sprachliche Aufnahmen mit angefertigt muss dennoch eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt werden.

Der Materialaufwand ist ebenfalls äußerst gering.

Abbildung 1: Material für Erklärvideos

Das eigentliche Video erstelle ich dann in einem sogenannten Lichtzelt.

Abbildung 2: Lichtzelt

Auf meinem Blog finden sich zahlreiche weitere Beiträge zum Thema Videoproduktion:

Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen | Digitale Schule im 21. Jahrhundert (grosty.de)

Erstellung von Videos für den Chemieunterricht:
https://grosty.de/2016/08/17/erstellung-von-videos-fuer-den-chemieunterricht/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck – Schnitttechniken:
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/

Erstellung einer Concept Map mit Hilfe von Cmap Tools – Lernvideo:
https://grosty.de/2014/04/28/erstellung-einer-concept-map-mit-hilfe-von-cmap-tools-lernvideo/

Bildschirmfotos & Videos erstellen mit der kostenlosen Software Jing:
https://grosty.de/2013/12/30/bildschirmfotos-videos-erstellen-mit-der-kostenlosen-software-jing/


Physik: Videoanalyse von Bewegungen mit dem PC – Software Viana:
https://grosty.de/2013/12/07/videoanalyse-von-bewegungen-mit-dem-pc-software-vianna/

Video Framing/embeding bald eine Urheberrechtsverletzung?:
https://grosty.de/2013/05/20/video-framingembeding-bald-eine-urheberrechtsverletzung/

YouTube Videos ohne Werbung – Einstellungen für Schulen:
https://grosty.de/2013/05/14/youtube-videos-ohne-werbung-einstellungen-fur-schulen/

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Literaturrecherche für Einsteiger mit Hilfe von Citavi https://grosty.de/2018/09/07/literaturrecherche-fuer-einsteiger-mit-hilfe-von-citavi/ Fri, 07 Sep 2018 11:17:19 +0000 https://grosty.de/?p=3231 Weiterlesen →]]> Bei der Erstellung von Referaten und Facharbeiten ist es wichtig ein Literaturverwaltungsprogramm, wie z.B. Citavi zu nutzen. Ich empfehle unseren SchülerInnen diese Software sehr gerne, da die Einarbeitung in die Software intuitiv und relativ einfach ist.

Die eigentliche fällt ihnen am Anfang schwer. Ich möchte aus diesem Grunde ein paar Tipps geben wie man es schafft, dass Citavi nicht nur Literaturpool wird, sondern sich zu einem Wissenspool entwickelt der einem die Arbeit wirklich erleichtert. Ich habe diese Software im Jahr 2007 kennengelernt im Rahmen einer Fortbildung der FU Berlin – Literaturverwaltung mit Endnote. Ich sprach den Dozenten an, dass ich auf der Suche nach einer „einfacheren“ Software wäre und bekam von ihm den Hinweis auf Citavi. Meine Tochter befand sich damals in der Gymnasialen Oberstufe. Ihr Jahrgang war damals der erste der eine Facharbeit oder eine Präsentationsprüfung absolvieren musste. Ich testete damals die Software mit dem Hintergedanken, dass meine Tochter sie nutzen könnte. Damit komme ich zu meinem ersten Tipp.

Vor dem großen Projekt schon ausprobieren

Bevor man mit einer großen Arbeit (Bachelor, etc.) anfängt, sollte man sich mit Hilfe einer kleineren Arbeit die Software näher ansehen.
Das Gymnasium meiner Tochter arbeitete damals mit der Katholische Akademie in Berlin zusammen. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit dort freiwillig einen Kurs zu belegen in dem sie das Wissenschaftliche Arbeiten erlernen sollten. In diesem Zusammenhang entstand die erste Facharbeit mit Unterstützung der Software Citavi und damit die praktische Einarbeitung in diese Software.

Bei der späteren Facharbeit im Rahmen der Allgemeinen Hochschulreife war das von entscheidenden Nutzen.

Zum Ausprobieren kann man auch die kostenlose Version Citavi Free nutzen, die alle Funktionen bietet, aber nur bis zu 100 Titel zulässt. In den meisten Fällen reicht das völlig aus.

Die Graphik verdeutlich den Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit.

Arbeitsablauf

Abbildung 1: Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit

Kategorien und Schlagworte zur Strukturierung nutzen

Daraus ergibt sich folgendes. Mit Hilfe einer weiteren Software Cmap Tools werden Begriffe zu der zu schreibenden Facharbeit gesammelt und sortiert. Diese Begriffe werden anschließend sofort in Citavi als Kategorien eingefügt.

Bei der vorliegenden Facharbeit sieht die Concept Map folgendermaßen aus.

Ablauf

Abbildung 2: Concept Map für eine Facharbeit

Ich empfehle SchülerInnen diese Begriffe in Citavi als Kategorien einzufügen. Das sieht dann so aus.

Kategorien

Abbildung 3: Kategorien einer Facharbeit

Bei der nun folgenden Recherche werden die einzelnen Begriffe recherchiert und die gefundenen Quellen sofort den einzelnen Kategorien zugeordnet.

Die gewählten Kategorien bilden die Gliederung der künftigen Facharbeit ab.

Inhaltsverzeichnis

Abbildung 4: Inhaltsverzeichnis einer Facharbeit

Das funktioniert deshalb, weil Kategorien nummeriert dargestellt und ihnen weitere Unterkategorien zugeordnet werden. Die Kategorien können umsortiert oder umbenannt werden, wenn sich die eigene Gliederung ändert. Es empfiehlt sich jedes Wissenselement nur einer Kategorie zu zuordnen. In einer Kategorie können die Elemente dann in eine gewünschte Reihenfolge gebracht und durch weitere Überschriften noch besser strukturiert werden.

Sobald ein Titel aufgenommen wird, bietet es sich an ihn mit entsprechenden Schlagworten zu versehen.

Von Anfang an auf Einheitlichkeit achten

Man kann sich wirklich eine Menge Arbeit ersparen, wenn man einigen Kleinigkeiten am Anfang etwas Beachtung schenkt:

Citavi bietet eine Reihe unterschiedlicher Zitationsstile an, diese richten sich danach wie eine Quelle zitiert werden soll, und zwar im Text und im Literaturverzeichnis. Je nach Fachgebiet gibt es unterschiedliche Zitationsstile, es empfiehlt sich im Zweifelsfall bei der Fachschaft nachzufragen.

Bei der Aufnahme der Titel sollte man darauf achten, dass es einheitlich bleibt. Man sollte immer die gleichen Abkürzungen und Angaben verwenden.

Als nützliches Extra kann man Texte als PDF direkt an der Quelle speichern und in Citavi bearbeiten und viele zusätzliche Angaben und Zusammenhänge zum Titel vermerken (Inhaltsverzeichnis, Verweise auf Nachbartexte, Abstract usw.). Besonders interessant sind dabei Schlagworte und Kategorien.

„Zusätzliche“ Extras

Neben der grundlegenden Verwaltung, Sammlung und Strukturierung von Literatur und Wissen bietet Citavi noch viele weitere Extras!

Besonders hilfreich sind die Recherchetools. Man kann direkt über Citavi in mehreren Bibliothekskatalogen gleichzeitig recherchieren und bekommt direkt den Standort des gesuchten Titels angezeigt. Des Weiteren kann man direkt nach verfügbaren Volltexten der Titel suchen und diese herunterladen.

Zu jedem Wissenselement können Aufgaben vermerkt werden.

Aufgaben

Abbildung 5: Aufgaben zu einzelnen Wissenselementen

Außerdem bietet Citavi viele Möglichkeiten, die Literatur und das gesammelte Wissen zu exportieren. Es besteht die Möglichkeit über das Programm selbst Literaturlisten in verschiedenen Formaten, Gruppierungen und mit unterschiedlichen Angaben ausgeben lassen. Die Daten können auch in Excel exportieren werden.

Die Option die Wissensbausteine als Skript zu speichern finde ich sehr vorteilhaft. Hierbei werden die Kategorien als Gliederung gespeichert. Sofern man auch die einzelnen Zitate den Kategorien zugordnet hat, sind sie im Word Dokument an der entsprechenden Stelle zu finden und am Ende wird ein komplettes Literaturverzeichnis eingefügt.

Bei Gruppenprojekten erlaubt Citavi auch kollaborative Arbeitsprozesse und markiert, wer wann zuletzt welche Änderungen vorgenommen hat.

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Wie spare ich mir den Kauf einer teuren Dokumentenkamera? Tipp für Schulen Teil II https://grosty.de/2018/01/19/wie-spare-ich-mir-den-kauf-einer-teuren-dokumentenkamera-tipp-fuer-schulen-teil-2/ Fri, 19 Jan 2018 14:55:34 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2502 Weiterlesen →]]> Im Beitrag vom 07.12.2014 habe ich schon einmal eine Aufstellung gemacht, wie man sich kostengünstig eine Dokumentenkamera herstellen kann.
Meine damalige Konstruktion benutze ich immer noch, im Laufe der Zeit ist eine Variante „Dokumentenkamera to go“ hinzugekommen.

Abbildung 1: Selfie Stick als Halterung für das Smartphone

Material:

Material

Menge

Preis

Selfie Stick

1

5,00 € bis 20,00 €

Kunststoffplatte

1

ca. 3,00 €

Gewindestange

1

ca. 3,00 €

Mutter

1

ca. 0,20 €

Rohrschellen

2

ca. 2,00 €

Der auf dem Foto abgebildete Selfie Stick besitzt am Fuß leider keine Bohrung. In der Praxis bedeutet das, dass man zwei Alternativen hat:

in den unteren Teil des Selfie Sticks ein Gewinde herein schneide, oder

  • wie auf dem Foto abgebildet, die Nutzung einer Gewindestange.
  • In diesem Fall wird der Selfie Stick mit Hilfe der Rohrschellen an der Gewindestange fixiert. Diese Variante würde ich nutzen, wenn ein Selfie Stick schon vorhanden ist.

Für den Fall dass ein neuer Selfie Stick angeschafft werden müsste, würde ich darauf achten, das

  • der Stick leicht ist und
  • bereits ein Gewinde besitzt. In diesem Fall kann man sich die Gewindestange, die Mutter und die Rohrschellen sparen.

Unter diesem Link findet man einen Selfie Stick, der die eben genannten Voraussetzungen erfüllt.

Abbildung 2: „Dokumentenkamera Halterung to go“

In dem Beitrag „Wie spare ich mir den Kauf einer teuren Dokumentenkamera? Tipp für Schulen“ habe ich eine Variante vorgestellt, wie man ein Android Handy ohne zusätzliche Hardware auf dem Beamer spiegeln kann.

Zahlreiche Schulen oder Lehrer sind in den letzten Jahren dazu übergegangen einen sogenannten WIFI Adapter zu nutzen. Leider gibt es bis jetzt immer noch keinen Adapter der alle drei Betriebssysteme unterstützt. Aus diesem Grund werde ich kurz auf die drei verschiedenen Betriebssysteme eingehen.

Apple mit dem Betriebssystem IOS

iPhone bzw. iPad Besitzer haben, soweit mir bekannt ist, nur die Möglichkeit sich einen Adapter namens Airplay anzuschaffen. Bei neueren IOS Versionen werden keine zusätzlichen Apps benötigt. Bei älteren Versionen wird eine App namens Reflector benötigt um eine Verbindung vom Endgerät zum Beamer herzustellen. Einen Praxistipp für die Verbindung mit dem Beamer gibt es unter folgendem Link.

Android Systeme

Herr Mess berichtet regelmäßig über seine Erfahrungen mit verschiedenen Adaptern. Er benennt dabei auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen EZcast Adapter und erklärt auch warum er sich vor kurzem von dieser Reihe verabschiedete.

Für Android Besitzer ist diese Seite eine Empfehlung.

Auf meinem Blog findet sich auch ein Beitrag der ohne Adapter genutzt werden kann.

Microsoft Systeme

Meine ersten Erfahrungen mit Adaptern sammelte ich mit der Netgear Push2TV Streaming Box. Die Verbindung lies sich relativ schnell herstellen, allerdings brach das vom Adapter aufgebaute WLAN nach ca. 45 Minuten ab.

Aus diesem Grunde bin ich dann auf dem MS WIFI Adapter umgestiegen, mit dem ich seit August 2016 erfolgreich arbeite. Meine Erfahrungen können unter diesem Link nachgelesen werden.

Quelle:

Apple TV ohne WLAN nutzen – so geht’s (2022). Online verfügbar unter https://praxistipps.chip.de/apple-tv-ohne-wlan-nutzen-so-gehts_49033, zuletzt aktualisiert am 17.07.2022, zuletzt geprüft am 17.07.2022.

ULTRON selfie hot shot Selfie Stick, Silber Halterungen & Ständer | MediaMarkt (2022). Online verfügbar https://www.mediamarkt.de/de/product/_ultron-selfie-hot-shot-2019820.html, zuletzt aktualisiert am 17.07.2022, zuletzt geprüft am 17.07.2022.

Wie spare ich mir den Kauf einer teuren Dokumentenkamera? Tipp für Schulen | Digitale Schule im 21. Jahrhundert (2022). Online verfügbar unter https://grosty.de/2014/12/07/wie-spare-ich-mir-den-kauf-einer-teuren-dokumentenkamera-tipp-fur-schulen/zuletzt aktualisiert am 17.07.2022, zuletzt geprüft am 17.07.2022.

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Individuelle Karten selber erstellen https://grosty.de/2017/12/21/individuelle-karten-selber-erstellen/ Thu, 21 Dec 2017 13:51:37 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2488 Weiterlesen →]]> Wem ist das noch nicht passiert, plötzlich fällt einem ein dass man ja noch eine Karte versenden muss. Leider ist gerade keine vorrätig.

Mit der App MS Fotor kann man schnell Abhilfe schaffen. Die Arbeitsweise wird in dem folgenden Video erklärt.

Die App muss nicht zwingend installiert werden. Unter folgendem Link gibt es auch eine Online Variante.

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Office Lens: Scanner-App für alle Smartphones – Tipp für Schulen https://grosty.de/2017/12/12/office-lens-scanner-app-fur-windows-phone-tipp-fur-schulen/ Tue, 12 Dec 2017 18:08:48 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=1835 Weiterlesen →]]> Die Firma Microsoft hat eine neue App für das Windows Phone vorgestellt.

Die App Office Lens funktioniert dabei wie ein Scanner für die Hosentasche und sorgt für eine optimierte Lesbarkeit von Foto-Inhalten.

Die App eignet sich Fotografieren von Dokumenten, Tafeln und Whiteboards. Sie verbessert die Lesbarkeit der Inhalte, indem sie die fotografierten Bilder zuschneidet, eventuelle Schatten reduziert und den Kontrast anpasst. Die gescannten Objekte können in verschiedenen Formaten abgespeichert werden. Zusätzlich werden die Dokumente OneNote gespeichert. Daraus ergibt sich ein weiteres praktisches Feature: Ein Texterkennungsprogramm ermöglicht es dem Nutzer, innerhalb aller gemachten Fotos nach Text zu suchen.

Bei der Aufnahme stehen drei verschiedene Modi zur Verfügung: Im sogenannten Whiteboard-Modus passt das Programm den Bildausschnitt an und vermindert Lichtreflexe sowie Schatten. Bei der Nutzung des Dokument-Modus optimiert Office Lens Farben und Bildausschnitt. Der dritte Modus, der Foto-Modus synchronisiert die App Ihre Bilder per OneNote mit Ihrem Microsoft-Konto.

Hinweis: Die Applikation erfordert Windows Phone 8 oder höher. Der Download-Link führt Sie in den Windows Phone Marketplace, von wo Sie die App herunterladen und installieren können.

Diese App ist auch für iPad erhältlich.

Ich habe diese App getestet mit einem Windows Phone und bin total begeistert. Mit der Option gescanntes Objekt als PDF speichern funktioniert einwandfrei, Die Objekte können leicht ausgerichtet werden und die Lesbarkeit selbst bei Flipcharts ist enorm. Absolut empfehlenswert.

Diese App ist auch für Android Geräte verfügbar.

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Lehrerbildung / Kompetenzen in einer digitalen Welt – Blogparade https://grosty.de/2017/05/13/lehrerbildung-kompetenzen-in-einer-digitalen-welt-blogparade/ Sat, 13 May 2017 09:50:25 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2452 Weiterlesen →]]> Motto der Blogparade im Mai ist „Lehrerbildung / Kompetenzen in einer digitalen Welt„.

Es sind schon einige interessante Beiträge dazu veröffentlicht worden, die schon ein breites Spektrum zu diesem Thema aufzeigen. Auch hier zeigt es sich ganz offensichtlich, dass es inzwischen einen riesigen Bereich gibt mit den unterschiedlichsten Kompetenzen von Seiten der LehrerInnen. Man kann also kein pauschales Konzept vorgeben, wie Lehrerbildung funktionieren sollte.

Das deckt sich mit meinen Beobachtungen als Dozentin in der Lehrerfort- und -weiterbildung. Ich unterrichte die KollegenInnen Vorort in ihrer eigenen Schule, so dass mit den vorhandenen Ressourcen gearbeitet werden kann. Das hat in meinen Augen den Vorteil, dass sich die Teilnehmer voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren können. Gleichzeitigt stellt es für den Dozenten eine Herausforderung dar, da man nie vor Überraschungen sicher ist.

So unterschiedlich wie die Vorortbedingungen sind, so unterschiedlich sind die Kompetenzen der LehrerInnen. Ich treffe in IWB Schulungen auf KollegenInnen, die ganz am Anfang stehen und eine Erklärung haben möchten, wie man am Morgen die Technik startet. Es tauchen z.T. auch Probleme auf, Dateien zu speichern, sie richtig zu benennen und sie wiederzufinden. Also sogenannte „absolute Basics“. Hier ist vor allem Geduld gefragt und es ist in diesen Fällen erst mal wichtiger den KollegenInnen die „Hemmschwelle“ zu nehmen. Schafft man das nicht, ist jede Fortbildung nur eine „Insellösung“, der Transfer fällt umso schwerer.

Wie kann man nun gegensteuern?

Auch hier fällt mir eine Antwort nicht leicht. Eigentlich müsste man vor der Fortbildung eine Evaluation zum bisherigen Kenntnis-/Kompetenzstand erheben. Das könnte aber zur Folge haben, dass LehrerInnen verschreckt werden. Als Nachhaltig würde es sich erweisen, wenn es Raum geben würde, das Kennengelernte zu vertiefen, anzuwenden und je nach Fortbildungsinhalt zu diskutieren. Dieses wird natürlich nur bei mehrtätigen Fortbildungstagen umsetzbar.

Einige KollegenInnen versuchen auch den Ansatz von sogenannten Mikro-Fortbildungen. Hierbei ist der Vorteil, dass Fortbildungsinhalte in kleinen weitergegeben und diskutiert werden können. Dieses Mikro-Fobis sollten dann parallel mit einer möglichen vertiefenden Fortbildung verknüpft werden können.

Wie gehe ich selber vor?

Ich habe den #GirlsDay dazu genutzt einen Workshop zum Themenkomplex „Einsatz Mobiler Endgeräte im Kunst/Chemie & Experimentalunterricht“ anzubieten. Dazu habe ich mir unsere Kunstlehrerin ins Boot geholt und den Workshop so verändert, dass eine enge Verzahnung von Kunst und Chemie stattfand.

Abbildung 1: Verzahnung zweier Fächer

Wir haben uns in diesem Workshop mit dem Thema „Farben“ beschäftigt. In Rahmen des Kunstkurses haben wir uns mit dem Farbkreis und Farbmischungen beschäftigt. Experimentell haben wir die Farben von Filzstiften chromatographisch getrennt.

Abbildung 2: Chromatographische Trennung von Filzstiften

Der Workshop wurde abgerundet mit Videoproduktion, LearningApp- bzw. Quizlet- Erstellung. Einsatz des Smartphone als Dokumentenkamera, etc.

Privat halte ich mich mit Onlinekursen, MOOC’s und Webinaren auf dem Laufenden.

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Erstellung einer Umfrage mit Hilfe von MS Excel – Tipp für Schulen https://grosty.de/2017/03/20/erstellung-einer-umfrage-mit-hilfe-von-ms-excel-tipp-fuer-schulen/ Mon, 20 Mar 2017 09:20:04 +0000 https://grosty.wordpress.com/?p=2403 Weiterlesen →]]> In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie man mit Hilfe von Microsoft Excel eine Umfrage erstellen kann.

Die Antworten werden dabei direkt in die Excel Tabelle eingetragen. Ein Link zur Online Umfrage, die ich im Rahmen dieses Artikels erstellt und freigeschaltet habe, wird am Ende des Artikels aufgeführt.

Ein Vorteil den ich hierbei sehe, ist dass man keinerlei Anmeldung benötigt um sich an dieser Umfrage zu beteiligen. Damit habe ich die Möglichkeit schnell eine Umfrage zu erstellen, auszuwerten, ohne Nutzer mit einer Anmeldung zu verschrecken.

Ein „Schönheitsfehler“ möchte ich hierbei nicht verschweigen. Die Funktion Umfrage erstellen leider in den Desktop Versionen von Excel nicht zur Verfügung. Man benötigt also einen Microsoft Account.

Ich möchte Sie bitten diese Umfrage zu beantworten.

Online Umfrage zur „Verwendung von Digitalen Medien im Unterricht“ in Excel

Die Beantwortung der Fragen ist anonym, das heißt, es werden keinerlei Daten in die Excel Datei geschrieben, außer Ihren Antworten. Meine Bitte ist auch, die Umfrage nicht mehrfach zu beantworten. Sollten genug Antworten zusammenkommen, werde ich gerne die Ergebnisse hier im Blog veröffentlichen. In jedem Fall aber schon mal vielen Dank im Voraus für jede Beteiligung.

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