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Abbildung 1: Wikipedia Konto
Ich unterrichte im Rahmen de eEducation Masterplanes in zahlreichen Berliner Schulen
Lehrer zum Thema Urheberrecht.
In der vierten Klasse müssen Berliner Schüler die sogenannte Radfahrprüfung ablegen.
Ich spreche die Kollegen an und frage sie, ob sie ein Smartphone dabeihaben.

Abbildung 1: Wikipedia Konto
Ich erkläre ihnen, dass das ein „Schweizer Taschenmesser“ wäre.

Abbildung 2: Wikipedia Konto
Lisa Rosa hat in diesem Zusammenhang von einem „Kulturzugangsgerät“ gesprochen.
Bob Blume hat den Begriff „Weltaneignungsassistent“ geprägt.
Quelle:
https://grosty.de
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Sie können das Gerät an die meisten neuen Fernseher oder Interaktive Whiteboard anschließen.
Das einzige was Sie noch benötigen sind Interaktive Lautsprecher.
Sie können Nachrichtensendungen aus aller Welt hören, historische Reden wie die Rede von John F. Kennedy vor dem Rathaus Schöneberg.
Im Fremdsprachenunterricht besteht die Möglichkeit Liedertexte z.B. von Gilbert Bécaud „Nathalie“, „Streets of London“ von Ralph McTell, „Ma liberté”, “Le temps de vivre”, zu hören und von Schülern übersetzen zu lassen.
Im Grundschulunterricht bietet es sich an Kinder Kochbücher mit Landestypischen Gerichten schreiben zu lassen. Die Mediendidaktikerin Verena Knoblauch arbeitet mit dem E-Book Creater der mit dem Internetbrowser Chrome genutzt werden kann. Hierbei wird das Prinzip BYOD „Bring Your Own Devise“ genutzt.
Ich habe im Rahmen einer Blogparade einen Beitrag verfasst.
Genaue Informationen zu dem #AirlinoPro findet man unter diesem Link.
]]>Ich habe mir hierzu ein paar Gedanken gemacht und provoziere mal mit der Behauptung
Lernen muss gewollt sein.
Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, wie ich das meine.
Ich möchte dazu etwas ausholen. Wie vielen im #twitterlehrerzimmer bekannt ist, bin ich kein Lehrer. Ich habe eine Ausbildung absolviert und während meiner Arbeit in der Industrie die Ausbildereignungsverordnung erworben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon jahrelang neben meiner normalen Arbeit Auszubildende vor Ort betreuen dürfen. Auf meine Nachfrage nach einer Betriebsinternen Fortbildung habe ich mir angehört, „dass ich dazu erstmal in die Jahre kommen müsse“.
Das bedeutet, dass ich bei einer vollen Arbeitsstelle während drei Monaten zwei Abende in der Woche eine Fortbildung bei der Industrie und Handelskammer besucht habe. Da waren dann Arbeitstage von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr selbstverständlich. Zusätzlich habe ich drei Prüfungen absolvieren müssen. Diese habe ich durch Abbummeln meiner Überstunden realisiert.
Das Bestehen dieser Fortbildung war nur dadurch möglich, dass ich es selber wollte. Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach ein Punkt zum zeitgemäßen Lernen. Es ist vollkommen unabhängig davon, wie gut oder wie schlecht der Unterricht ist. Man kann nur etwas lernen, wenn man es selber will.
Das Wissen, welches ich heute habe in Bezug auf Digitale Medien und Digitalen Endgeräten ist auf demselben Wege entstanden. Ich komme ursprünglich aus dem MINT Bereich und bin seit 1984 berufstätig. Damals war die Digitalisierung im beruflichen Umfeld noch nicht so weit fortgeschritten.
Was ist nun mein Fazit daraus?
Wir müssen LernerInnen dazu bringen, dass sie selber lernen wollen. Nur in diesem Fall werden wir Erfolg dabei haben. Dazu müssen wir einen Grundstein legen, auf dem wir dann aufbauen können.

Dabei ist es unabhängig davon, ob es sich um ein Lernen mit oder ohne Digitale Hilfsmittel handelt. Benutzt man digitale Hilfsmittel empfinde ich es als zwingend notwendig, diese für alle Lernenden zugänglich zu machen. Das heißt diese müssen dann für alle Betriebssysteme zur Verfügung stehen.
Eine Frage, die daraus folgt, ist wie motiviere ich LernerInnen dazu lernen zu wollen? Vielleicht weis der Eine oder der Andere darauf eine Antwort.
Ich denke hier haben die Lehrenden eine ganz große Verantwortung. Als Lehrender kann ich nicht nur von den Lernenden „ein lebenslanges Lernen“ fordern, sondern muss das auch aktiv leben.
Ein weiterer Aspekt ist, ich denke, wir sollten niemals Lernende ausbremsen. Im oberen Teil habe ich schon ein Beispiel gegeben.
Auch heute muss ich mich immer wieder rechtfertigen, warum ich zu einer Fortbildung gehen möchte.
Ein Beispiel dafür ist die App „BerlinHistory.app. Ein wunderschönes Beispiel sowohl für lebendigen Geschichtsunterricht, als auch für Touristen.
Geht man auf die entsprechende Seite erhält man die Information, dass diese App nur für Android Handys bzw. für IPhone verfügbar ist.
Eigentlich schade, damit werden Schulen meiner Meinung nach massiv eingeschränkt. Welche Möglichkeit haben Klassen, die z.B. mit einem Windows Tablet ausgestattet sind.
Die Diskussion auf Twitter kann man hier leicht nachvollziehen.
1
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass heutzutage immer noch Apps für jedes Betriebssystem einzeln programmiert werden.
Eine weitere Möglichkeit wäre eine Browser Version zur Verfügung zu stellen. Auf meine dahingehende Nachfrage wurde dann argumentiert: „Für den mac soll es ab der nächsten Betriebssystem Version eine Möglichkeit geben die App auf Mac‘s zu installieren. An einer Browser Version arbeiten wir zur Zeit noch, die hat aber bei uns keine so hohe Priorität, da die Grundidee der App ja „Geschichte vor Ort erleben“ ist.“ 3
Ein weiteres Argument gegen eine Webvariante: „Außerdem ergeben sich bei Veröffentlichung der Inhalte in Web auch lizenzrechtliche Probleme bei einigen unserer Inhalte.“
Lars Reitze veröffentlicht bezüglich der App eXperilyser 4 vom Cornelsen Verlag ein weiteres Beispiel.
5
Es ist für mich vollkommen unverständlich wie hier verfahren wird.
Mit Xamarin besteht die Möglichkeit das Grundgerüst für eine „Universal App“ zu erstellen. Optische Feinheiten können immer noch angepasst werden. Eine Dokumentation gibt es unter folgendem Link.
Quelle:
1 #KeinVerblassen on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/DiePolierer/status/1137242776305885185, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
2 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1107942769618767872, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
3 berlinhistory.app on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/berlin_History/status/1137333355840712704, zuletzt geprüft am 08.06.2019.
4 eXperilyser® Jahreslizenz — Cornelsen Experimenta. Online verfügbar unter https://cornelsen-experimenta.de/shop//71524-eXperilyser%C2%AE+Jahreslizenz+einzeln.html, zuletzt geprüft am 09.06.2019.
5 Lars Reitze on Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/Herr_Rz/status/1137413792361586688, zuletzt geprüft am 09.06.2019.
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In diesem Jahr wage ich mich einmal an das Thema Legevideos / Explainity Videos heran.
Für Schulen ist diese Art der Videoproduktion praktisch, da sie schnell zu erstellen sind und durch selbst gezeichnete / geschriebene Elemente DSGVO konform sind. Werden zu den Legevideos sprachliche Aufnahmen mit angefertigt muss dennoch eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt werden.
Der Materialaufwand ist ebenfalls äußerst gering.

Abbildung 1: Material für Erklärvideos
Das eigentliche Video erstelle ich dann in einem sogenannten Lichtzelt.

Abbildung 2: Lichtzelt
Auf meinem Blog finden sich zahlreiche weitere Beiträge zum Thema Videoproduktion:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen:
Videoproduktion mit der Software Camtasia von TechSmitch – ein Tipp für Schulen | Digitale Schule im 21. Jahrhundert (grosty.de)
Erstellung von Videos für den Chemieunterricht:
https://grosty.de/2016/08/17/erstellung-von-videos-fuer-den-chemieunterricht/
Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/
Grundlagen der Videoproduktion – Neuer MOOC der Fachhochschule Lübeck – Schnitttechniken:
https://grosty.de/2015/03/31/grundlagen-der-videoproduktion-neuer-mooc-der-fachhochschule-lubeck/
Erstellung einer Concept Map mit Hilfe von Cmap Tools – Lernvideo:
https://grosty.de/2014/04/28/erstellung-einer-concept-map-mit-hilfe-von-cmap-tools-lernvideo/
Physik: Videoanalyse von Bewegungen mit dem PC – Software Viana:
https://grosty.de/2013/12/07/videoanalyse-von-bewegungen-mit-dem-pc-software-vianna/
Video Framing/embeding bald eine Urheberrechtsverletzung?:
https://grosty.de/2013/05/20/video-framingembeding-bald-eine-urheberrechtsverletzung/
YouTube Videos ohne Werbung – Einstellungen für Schulen:
https://grosty.de/2013/05/14/youtube-videos-ohne-werbung-einstellungen-fur-schulen/
Die eigentliche fällt ihnen am Anfang schwer. Ich möchte aus diesem Grunde ein paar Tipps geben wie man es schafft, dass Citavi nicht nur Literaturpool wird, sondern sich zu einem Wissenspool entwickelt der einem die Arbeit wirklich erleichtert. Ich habe diese Software im Jahr 2007 kennengelernt im Rahmen einer Fortbildung der FU Berlin – Literaturverwaltung mit Endnote. Ich sprach den Dozenten an, dass ich auf der Suche nach einer „einfacheren“ Software wäre und bekam von ihm den Hinweis auf Citavi. Meine Tochter befand sich damals in der Gymnasialen Oberstufe. Ihr Jahrgang war damals der erste der eine Facharbeit oder eine Präsentationsprüfung absolvieren musste. Ich testete damals die Software mit dem Hintergedanken, dass meine Tochter sie nutzen könnte. Damit komme ich zu meinem ersten Tipp.
Bevor man mit einer großen Arbeit (Bachelor, etc.) anfängt, sollte man sich mit Hilfe einer kleineren Arbeit die Software näher ansehen.
Das Gymnasium meiner Tochter arbeitete damals mit der Katholische Akademie in Berlin zusammen. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit dort freiwillig einen Kurs zu belegen in dem sie das Wissenschaftliche Arbeiten erlernen sollten. In diesem Zusammenhang entstand die erste Facharbeit mit Unterstützung der Software Citavi und damit die praktische Einarbeitung in diese Software.
Bei der späteren Facharbeit im Rahmen der Allgemeinen Hochschulreife war das von entscheidenden Nutzen.
Zum Ausprobieren kann man auch die kostenlose Version Citavi Free nutzen, die alle Funktionen bietet, aber nur bis zu 100 Titel zulässt. In den meisten Fällen reicht das völlig aus.
Die Graphik verdeutlich den Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit.

Abbildung 1: Workflow bei der Erstellung einer Facharbeit
Daraus ergibt sich folgendes. Mit Hilfe einer weiteren Software Cmap Tools werden Begriffe zu der zu schreibenden Facharbeit gesammelt und sortiert. Diese Begriffe werden anschließend sofort in Citavi als Kategorien eingefügt.
Bei der vorliegenden Facharbeit sieht die Concept Map folgendermaßen aus.

Abbildung 2: Concept Map für eine Facharbeit
Ich empfehle SchülerInnen diese Begriffe in Citavi als Kategorien einzufügen. Das sieht dann so aus.

Abbildung 3: Kategorien einer Facharbeit
Bei der nun folgenden Recherche werden die einzelnen Begriffe recherchiert und die gefundenen Quellen sofort den einzelnen Kategorien zugeordnet.
Die gewählten Kategorien bilden die Gliederung der künftigen Facharbeit ab.

Abbildung 4: Inhaltsverzeichnis einer Facharbeit
Das funktioniert deshalb, weil Kategorien nummeriert dargestellt und ihnen weitere Unterkategorien zugeordnet werden. Die Kategorien können umsortiert oder umbenannt werden, wenn sich die eigene Gliederung ändert. Es empfiehlt sich jedes Wissenselement nur einer Kategorie zu zuordnen. In einer Kategorie können die Elemente dann in eine gewünschte Reihenfolge gebracht und durch weitere Überschriften noch besser strukturiert werden.
Sobald ein Titel aufgenommen wird, bietet es sich an ihn mit entsprechenden Schlagworten zu versehen.
Man kann sich wirklich eine Menge Arbeit ersparen, wenn man einigen Kleinigkeiten am Anfang etwas Beachtung schenkt:
Citavi bietet eine Reihe unterschiedlicher Zitationsstile an, diese richten sich danach wie eine Quelle zitiert werden soll, und zwar im Text und im Literaturverzeichnis. Je nach Fachgebiet gibt es unterschiedliche Zitationsstile, es empfiehlt sich im Zweifelsfall bei der Fachschaft nachzufragen.
Bei der Aufnahme der Titel sollte man darauf achten, dass es einheitlich bleibt. Man sollte immer die gleichen Abkürzungen und Angaben verwenden.
Als nützliches Extra kann man Texte als PDF direkt an der Quelle speichern und in Citavi bearbeiten und viele zusätzliche Angaben und Zusammenhänge zum Titel vermerken (Inhaltsverzeichnis, Verweise auf Nachbartexte, Abstract usw.). Besonders interessant sind dabei Schlagworte und Kategorien.
Neben der grundlegenden Verwaltung, Sammlung und Strukturierung von Literatur und Wissen bietet Citavi noch viele weitere Extras!
Besonders hilfreich sind die Recherchetools. Man kann direkt über Citavi in mehreren Bibliothekskatalogen gleichzeitig recherchieren und bekommt direkt den Standort des gesuchten Titels angezeigt. Des Weiteren kann man direkt nach verfügbaren Volltexten der Titel suchen und diese herunterladen.
Zu jedem Wissenselement können Aufgaben vermerkt werden.

Abbildung 5: Aufgaben zu einzelnen Wissenselementen
Außerdem bietet Citavi viele Möglichkeiten, die Literatur und das gesammelte Wissen zu exportieren. Es besteht die Möglichkeit über das Programm selbst Literaturlisten in verschiedenen Formaten, Gruppierungen und mit unterschiedlichen Angaben ausgeben lassen. Die Daten können auch in Excel exportieren werden.
Die Option die Wissensbausteine als Skript zu speichern finde ich sehr vorteilhaft. Hierbei werden die Kategorien als Gliederung gespeichert. Sofern man auch die einzelnen Zitate den Kategorien zugordnet hat, sind sie im Word Dokument an der entsprechenden Stelle zu finden und am Ende wird ein komplettes Literaturverzeichnis eingefügt.
Bei Gruppenprojekten erlaubt Citavi auch kollaborative Arbeitsprozesse und markiert, wer wann zuletzt welche Änderungen vorgenommen hat.
]]>Urlaub kann so entspannend sein. Man hat Ruhe bekommt den Kopf wieder frei und kann sich dadurch auch neuen Dingen widmen.
Ich genieße zurzeit die Naturfotografie und dank meines neuen Fotoapparates kann ich neuerdings auch Insekten und Vögel gut aufnehmen.

Abbildung 1: Amsel auf der Terrasse

Abbildung 2: Seifenblasen
Die Vormittage habe ich viel am Tablet gestaltet. Im Herbst stehen für unter anderem neue EDV Fortbildungen an. Unter anderem werde ich Kurse zum Thema „Erstellung von Lernlandkarten Analog & Digital“ und „Von der analogen zur digitalen Literaturrecherche mit Citavi“ anbieten.

Abbildung 3: Fortbildungsinhalte
Beide Themen werden hier in Berlin das erste Mal im Rahmen der Lehrerweiterbildung angeboten. Ich habe in den Ferien das entsprechende Material zusammengestellt und die entsprechenden Skripte zu erstellt.
Bei der Ausarbeitung dieses Themas hat mir das #Twitterlehrerzimmer viele Inspirationen gegeben. Ich möchte mich auch ganz herzlich an dieser Stelle bei Ferdinand Stipberger bedanken.
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Ich denke es ist für jeden schwer sich zu diesem Thema öffentlich zu äußern, man muss sich schließlich öffentlich eingestehen, dass nicht alles perfekt im eigenem Leben gelaufen ist. Gleichzeitig kann man aber anderen zeigen, welche Chancen sich aus diesem Scheitern ergibt.
Ich habe nach meiner bestandenen Allgemeinen Hochschulreife überlegt einen Diplom Studiengang Biologie zu belegen. Die Wartezeit wollte ich mit einer Ausbildung überbrücken. Bei einer großen Berliner Pharmafirma hätte ich die Möglichkeit gehabt eine Ausbildung zur Chemielaborantin zu absolvieren. Als Biologielaborantin hätte ich sofort angefangen, so entschied ich mich zu einer Schulischen Ausbildung.
Ein Jahr nach meinem Ausbildungsabschluss fing ich in besagtem Unternehmen im Bereich „Mikrobiologische Forschung und Entwicklung“ an. Innerhalb kürzester Zeit bekam ich die Aufgabe übertragen mich Vorort um Auszubildende zu kümmern. Eine Firmeninterne Fortbildung zur Vorortausbilderin wurde mir nicht genehmigt, ich müsste erst in die Jahre kommen. Mein vermeintliches Scheitern kompensierte ich mit einer Weiterbildung gemäß der Ausbildereignungsverordnung. Seit 1987 darf ich mich nun Ausbilderin nennen und bin in der Ausbilderrolle eingetragen.
Dank dieser Weiterbildung hatte ich die Möglichkeit bei Cids, im Jahr 2004, als Dozentin in der EDV Weiterbildung von Lehrern zu beginnen. In dieser Funktion bin ich bis heute, jetzt bei der VHS, aktiv.
Für mich ist es dabei besonders spannend Technik und Lehre zu verbinden. Der Technikeinsatz reizt mich und durch das Arbeiten im Labor bin ich auch das Improvisieren gewohnt.
Ich möchte dem aber noch ein Zitat meiner Mutter beifügen „Man kann Dir alles im Leben nehmen. Dein Wissen kann Dir aber niemand nehmen„. Dieses Prinzip habe ich verinnerlicht. Immer wenn ich drohe zu scheitern, reizt es mich das durch Wissenserwerb zu kompensieren.
Beim Schreiben dieses Beitrages habe ich einen interessanten Beitrag „Wie die Spaßgesellschaft den Kindern beibringt, jede Anstrengung zu vermeiden (und welche Folgen das hat) – ein Gastbeitrag“ 2 gefunden. Ich möchte daraus einen Satz zitieren: „Wer also seinen Kindern etwas Gutes tun will, wer will, dass sie es «besser» haben, der erziehe sie dazu, die Anstrengung zu mögen, sich zu erfreuen an der eigenen Leistung.“ 2 Ich denke dieser Satz bringt es auf den Punkt.
Quelle:
1 Über das Scheitern schreiben – #EDUFuckUpNight – Bildungspunks (2018). Online verfügbar unter https://bildungspunks.de/ueber-das-scheitern-schreiben-edufuckupnight/, zuletzt geprüft am 02.06.2018.
2 Wie die Spaßgesellschaft den Kindern beibringt, jede Anstrengung zu vermeiden (und welche Folgen das hat) – ein Gastbeitrag (2018). Online verfügbar unter https://www.news4teachers.de/2018/06/wie-die-spassgesellschaft-den-kindern-beibringt-jede-anstrengung-zu-vermeiden-und-was-fuer-folgen-das-hat-ein-gastbeitrag/, zuletzt geprüft am 06.06.2018.
]]>Zunächst einmal bin ich mit meinem alten Blog radikal umgezogen und habe bei der Gelegenheit mich auch intensiv mit den ganzen Plugins beschäftigt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich vorher damit kaum auseinandergesetzt habe. Die bevorstehende Durchsetzung der DSGVO hat mich diesbezüglich sensibilisiert. Ich denke es vielen anderen ebenso.
Wie viel andere Blogger, Verein usw. habe auch ich diesen Frühjahrsputz jetzt hinter mir. Zahlreiche alte Blogs, wie WebQuests und Wikis die seit Jahren nicht mehr genutzt wurden habe ich radikal gelöscht.
Interessant ist auch wie viel E-Mails eingehen, die um eine neue Einverständniserklärung für ihren Newsletter bitte. Eine schöne Gelegenheit um auch hier einen Frühjahrsputz zu veranstalten. Allerdings muss man auch bei den Newslettern, die man behalten möchte sehr genau lesen.
Ein Tweet von Richard Gutjahr hat mich allerdings erschüttert. Er schreibt dort: „Hier mal ein wirklicher Aufreger zur #DSGVO: Die Tricks, wie Firmen in diesen Tagen versuchen, sich von ihren Kunden eine Generalerlaubnis für einfach ALLES zu erschleichen“ 1 Angefügt ist ein Screenshot einer großen deutschen Bank, die um eine neue Einverständniserklärung im Zusammenhang mit der DSVGO bittet.
Quelle: 1 Twitter. Online verfügbar unter https://twitter.com/gutjahr/status/999272005508698113 , zuletzt geprüft am 23.05.2018.
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