Wie holt man Kolleg*innen am besten mit ins Boot der digitalen Transformation? Blogparade der #Edupnx

Die #Edupnx haben als Sommerthema eine Blogparade ins Leben gerufen mit dem Titel „Wie holt man Kolleg*innen am besten mit ins Boot der digitalen Transformation?“.

Ich finde diese Frage etwas schwierig. Wenn ich mir die Teilnehmer auf den zahlreichen Barcamps oder ähnlicher Veranstaltungen zum Thema Digitale Bildung ansehe, finde ich einen festen Stamm von Teilgebern der immer wieder anzutreffen ist. Auch die einzelnen Vorträge / Workshops variieren kaum.

Ähnlich sieht es im #Twitterlehrerzimmer aus. Auch hier tauschen sich mehr oder weniger dieselben Kolleg*innen aus. Das bedeutet, dass sich hier auf keinen Fall ein repräsentativer Querschnitt der gesamten LehrerInnen abbildet.

André Hermes hat in seinem Beitrag „Wie man ohne Katzenjammer Lehrenden das Lehren in der digitalen Welt ermöglicht“ einen weiteren Aspekt angesprochen, den man meiner Meinung nach nicht vernachlässigen darf.

Man kann noch so schöne Konzepte entwickeln und Fortbildungen zu innovativen Unterrichtsformen anbieten, wenn die Technik an der Schule nicht vorhanden ist oder nicht funktioniert, wird man mit seinen Bemühungen scheitern.

Zu einer medientechnischen Grundausstattung gehört eine schulweite Kommunikations- und Dateiverwaltungs-Lösung, ein funktionierendes WLAN und eine entsprechende Bandbreite, so dass Schüler an Geräten arbeiten können. Ferner sind fest installierte Beamer und Lautsprecher förderlich.1

Ich stelle bei meinen Fortbildungen immer wieder fest, dass die Internetverbindungen das größte Problem darstellen. Ich spreche hier bewusst von Internetverbindungen, WLAN Verbindungen treffe ich in Schulen fast nie an. Solange das Internet schwächelt, ist jede Fortbildung eine Herausforderung. Man trifft dadurch vielfach auf KollegInnen die schon im Vorfeld frustriert sind.

Ein weiterer Hemmschuh besteht meiner Meinung nach darin, dass in einigen Bundesländern die kostenlosen Fortbildungen zentral von einer Stelle aus gesteuert werden. In diesen Fällen ist es schwer einen größeren Einfluss auf die Inhalte zu nehmen.
Es gibt aber auch Veranstalter, die sich über neue spezielle Angebote freuen. Ich werde in einem anderen Blogbeitrag näher darauf eingehen.

Die Digitale Transformation kann man meiner Meinung nach nur durch „Vorleben“ und „Neugierig machen“ voranbringen. Auch hier kann man nur sehr kleinschrittig, z.B. durch Mikrofobis vorgehen. Dazu gehört natürlich auch sehr viel Geduld.

 

1 Wie man ohne Katzenjammer Lehrenden das Lehren in der digitalen Welt ermöglicht (2018). Online verfügbar unter https://medienberaterbloggt.de/wie-man-ohne-katzenjammer-lehrenden-das-lehren-in-der-digitalen-welt-ermoeglicht/, zuletzt geprüft am 01.08.2018.

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